"Bank" des Monats Dezember: PayCenter

News vom 14.12.2020

PayCenter unter der Lupe

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PayCenter steht hinter dem Onlinekonto und Global-Konto. Dabei hat das E-Geldinstitut aus dem bayrischen Freising nicht einmal eine Banklizenz. Wie kann das sein? 

Ganz einfach: Im Jahr 2012 erteilte die Bundesaufsicht für Finanzdienstleistungen (Bafin) dem Fintech die entsprechende Lizenz. Das Unternehmen war damit das erste E-Geldinstitut mit eigener Bankleitzahl in Deutschland.

Ziemlich genau vor acht Jahren – im Dezember 2012 – wurde das Prepaid-Debit-Kartengeschäft der Schwäbischen Bank an PayCenter übertragen. Inzwischen hat es sich auf genau diese Karten mit schufafreien Konten und mobilen Bezahlverfahren (siehe unten) spezialisiert.

Finanzprodukte

PayCenter bietet aktuell Finanz-Produkte für Privat-, Gewerbe- und Geschäftskunden an.

Dazu gehören unter anderem (alle schufafrei):

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Neukunden können zwischen dem Post- und dem Videoident-Verfahren auswählen. Bei Letzterem müssen Sie nicht einmal das Haus verlassen. Denn Sie identifizieren sich während eines Videochats. Die oben genannten Karten ermöglichen zudem das kontaktlose Bezahlen ohne PIN-Eingabe am Kassenterminal bis 50 Euro.

PayCenter verwaltet alle eigenen Karten selbst. Die Guthaben liegen jedoch auf Treuhandkonten des Bankhaus Hafner in Augsburg sowie der Commerzbank AG. Das gesamte Geld der PayCenter-Kunden ist durch den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken geschützt.

Mobile Payment & Außenwirkung

Seit der Einführung von Google Pay und Apple Pay hat PayCenter viele neue Vimpay-Nutzer gewonnen. Denn die US-Bezahldienste haben zuerst nur mit wenigen Banken kooperiert. Über Vimpay konnten und können deutsche Nutzer unabhängig von ihrem Geldinstitut Apple Pay und Google Pay einsetzen.

PayCenter ist zwar im deutschen Finanz-Sektor nur ein eher kleines Licht, macht jedoch über soziale Netzwerke und Produkte immer wieder auf sich aufmerksam. Gerade Vimpay agiert sehr flexibel und frech in den sozialen Medien. Aber auch PayCenter selbst postet ab und zu Sprüche, die Aufmerksamkeit erzeugen:

PayCenter in den sozialen Medien

Insgesamt lässt sich PayCenter schwer mit einer echten Bank vergleichen. Dies gilt auch für die Follower- und Abo-Zahlen in sozialen Netzwerken. Das Fintech aus Freising steht bei YouTube noch recht ordentlich mit rund 24.000 Aufrufen da.

Aber schon bei den Facebook-Abos liegt PayCenter in der Regel hinter vielen Banken. Bei Twitter ist das Unternehmen durch das Onlinekonto (und das Global-Konto) vertreten. Bei Instagram hingehen ist es gar nicht zu finden. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. 

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Ein Überblick über die bezahlen.de-Serie "Bank des Monats":

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