Demand-Pull Inflation

Eine Demand-Pull Inflation bezeichnet man auch als „nachfrageinduzierte Inflation“ oder schlicht „Nachfrageinflation“. Sie beschreibt mögliche Ursachen einer Inflation in einer Volkswirtschaft und bezieht sich dabei auf die Nachfrageseite.

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Grundsätzlich kann man hier beobachten, dass die gesamtwirtschaftliche Nachfrage bei konstantem Angebot ansteigt und dadurch eine sogenannter „Nachfragesog“ entsteht, der die Preise noch oben zieht. Außerdem wird die Nachfragerhöhung durch zusätzliche Geldschöpfung finanziert. Unterschieden werden bei der Demand-Pull Inflation die folgenden Arten:

1. Konsuminflation
-> private Haushalte haben erhöhte Konsumgüternachfrage
-> Finanzierung aus Ersparnissen oder Kreditaufnahmen
-> Konsumgüter reichen nicht aus
-> Preissteigerung (private Haushalte sind bereit, höhere Preise zu bezahlen)

2. Investitionsinflation
-> Unternehmen haben erhöhte Investitionsgüternachfrage
-> Finanzierung aus Kreditaufnahmen
-> Investitionsgüter reichen nicht aus
-> Preissteigerungen

3. Staatsinflation
-> staatliche Nachfrage steigt
-> Finanzierung aus weiteren Kreditaufnahmen
-> kein ausreichendes Angebot
-> Preissteigerungen 

4. Importierte Inflation
-> feste Wechselkurse
-> Export übersteigt Import
-> Abnahme der Gütermenge im Inland
-> Zunahme der Geldmenge im Inland
-> Ungleichgewicht zwischen Geld- und Gütermenge

 
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