Zahlungsziel

Das Zahlungsziel, auch Zielfrist genannt, ist eine Modalität, die im Rahmen von Lieferantenkrediten in den dazu gehörigen Zahlungsbedingungen vereinbart wird. Es beschreibt die Frist, bis zur der ein bestimmter Rechnungsbetrag zu begleichen ist.

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In der Regel ist das Zahlungsziel so gelegt, dass die Rechnung bis zum letzten Tag der Skontofrist zu begleichen ist. Dadurch bleibt der Zahlungspflichtige innerhalb der Zielfrist noch liquide, da ihm sein Geld für längere Zeit zur Verfügung steht, kann aber trotzdem in den Genuss des Skontos (unentgeltliche Gewährung des Lieferantenkredites bzw. Preisnachlass) kommen. Das Zahlungsziel ist auch im Rahmen der Kreditvergabe an Unternehmen seitens der Kreditinstitute ein relativ bedeutendes Kriterium. Sowohl das Debitorenziel als auch das Kreditorenziel werden dabei in Betracht gezogen.

Das Debitorenziel bezieht sich dabei auf das Zahlungsverhalten der Kunden des Unternehmens und gibt Hinweise darauf, welches Zahlungsziel durchschnittlich von den Kunden beansprucht wird. Dadurch weiß die Bank, wie lange das Unternehmen ohne das Geld der Kunden auskommen muss und ob es dadurch Probleme erhalten könnte. Je kürzer das Ziel ist, umso liquider ist das Unternehmen, da es umso schneller an Geld kommt.

Das Kreditorenziel untersucht hingegen das Zahlungsverhalten des Unternehmens selbst gegenüber seinen Lieferanten, d.h. es gibt Informationen darüber, wie lange das Unternehmen durchschnittlich benötigt, um seine Rechnungsbeträge zu begleichen. Je länger dieses Ziel ist, um so eher deutet das auf Zahlungsschwierigkeiten oder eine fehlerhafte Finanzierung hin. Die Gewährung von einem Zahlungsziel hat für den Lieferanten aber auch Vorteile. Durch die Gewährung von Skonto beispielsweise erhält er den Gegenwert seiner Forderung früher, wodurch sich seine Liquidität verbessert. Auch sinkt durch den früheren Zahlungseingang das Risiko eines Forderungsausfalls.

 
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