Schuldendienstquote

Die Schuldendienstquote ist eine volkswirtschaftliche Kennziffer mit großer Bedeutung. Sie sagt aus, wie viel Prozent vom Exporterlös eines Landes dessen gesamten Schuldendienst ausmachen.

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Zum Exporterlös zählen Einnahmen aus Warenexporten und aus Dienstleistungsexporten. Die Importmöglichkeiten über Eigenfinanzierung schrumpfen immer mehr, je größer die Schuldendienstquote ist.

Durch diese Quote kann die Belastbarkeit der Schuldnernation genau bestimmte werden. Erreicht die Schuldendienstquote einen bestimmten Punkt, ist es für das Land nicht mehr möglich, über Eigenfinanzierungen zu importieren. Die Schuldendienstquote ist also der Ausdruck der Schuldendienstfähigkeit eines Landes dem Ausland gegenüber und sie dient als wichtigen Maßstab zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit eines Landes.

Sobald das gesunde Verhältnis zwischen Wachstum des Schuldendienstes und Anstieg der Deviseneinnahmen eines Staates nicht mehr gegeben ist, gilt die Grenze der Schuldendienstfähigkeit als erreicht.

Die Schuldendienstquote ist weiterhin bestimmend bei der Abschätzung des Länderrisikos und der Kreditwürdigkeit eines Staates. Jeder Staat ist darauf bedacht, seine Kreditwürdigkeit zu erhalten oder sogar noch zu verbessern. Deviseneinnahmen sind von großer Bedeutung für jeden Staat. Die Schuldendienstquote ist die Kennzahl aus Eigen- oder Wagniskapital von Staaten oder auch einzelnen Unternehmen. Besonders gebräuchlich ist die Schuldendienstquote allerdings bei der internationalen Kreditvergabe. Sagt diese Kennzahl eine Unsicherheit für die Rückführung evt. Darlehen aus, werden diese nicht vergeben.

 
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