Retailgeschäft

Das Retailgeschäft wird auch Mengengeschäft, Massengeschäft oder Retail-Banking bezeichnet und umfasst alle Bankgeschäfte, die mit der breiten Masse (überwiegender Kundenkreis) durchgeführt werden. Hierbei bezieht es sich vorrangig auf sämtliche Geschäftsabschlüsse mit Privatkunden, sodass geschlussfolgert werden kann, dass das Retailgeschäft nicht auf eine spezielle Kundengruppe spezialisiert ist.

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Im Retailgeschäft findet man einen schwer überschaubaren Kundenkreis vor, da er Millionen von Kunden umfasst. Daher zielt man hier vor Allem auf einfache, schnelle und dennoch kundengetreue Geschäftsabschlüsse ab, indem vor Allem Standardprodukte angeboten und standardisierte Verträge abgeschlossen werden. Daraus ergibt sich für die Anbieter eine gewisse Regelmäßigkeit und Transparenz und für die Kunden eine schnelle und wunschgemäße Abwicklung.

Wie bereits erwähnt, sind die Kunden im Retailgeschäft vorrangig Privatkunden. Vermögende oder Firmenkunden sind in diesem Sektor ausgeschlossen. Die Vertragsabschlüsse finden größtenteils direkt zwischen der Bank und jeden einzelnen Kunden statt. Sie umfassen hauptsächlich die folgenden Bankgeschäfte:

•    Kontoführung und Zahlungsverkehr (Überweisungen, Lastschriften etc.)
•    Geld- und Vermögensanlage (Sparkonten, Wertpapieranlagen etc.)
•    Kreditgeschäft (Baudarlehen, Konsumentenkredite etc.)
•    Kartengeschäft (Maestro-Karten, Kreditkarten etc.)
•    Versicherungswesen (sämtliche Formen der Versicherungsverträge)

Teilweise werden Zwischeninstitute eingeschaltet, um die Retailgeschäfte abzuwickeln bzw. den Vertragsabschluss rechtsgültig abschließen zu können. So kooperieren Banken vor Allem mit Versicherungsgesellschaft oder Depotbanken.

Seitens der Institute stellt das Retailgeschäft eine kostenintensive Geschäftssektion dar. Filialnetze, Mitarbeiter und Vertreter werden benötigt, um auf die Wünsche und Bedürfnisse des Marktes sowie jedes einzelnen Kunden eingehen zu können. Selbst der online-Auftritt verursacht Kosten. Daher versuchen die Banken stets, ein ausgewogenes Kosten-Nutzen-Verhältnis zu schaffen.

 
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