Offshore Funds

Unter Offshore Funds (auch Offshore-Fonds) versteht man Investmentfonds, die an Offshore-Finanzplätzen auferlegt werden/ wurden beziehungsweise deren Investmentgesellschaft den rechtlichen Sitz in solch einem Land hat.

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Die Vorteile eines solchen Offshore Funds sind unter anderem:
- steuerliche Vergünstigungen (kaum bis keine Steuerabzüge)
- teilweise recht sichere Anlage auf Grund politischer und wirtschaftlicher Stabilität des Landes

Im Allgemeinen bezeichnet man damit auch Finanzinstrumente aller Art, die an Offshore-Finanzplätzen (OFCs, Steueroasen) aufgelegt werden. Sie sind dort zu finden, wo es keine spezielle Regulierung der Investments per Gesetz, also Restriktionen im Investmentgeschäft, gibt. So unterliegen sie keinen üblichen Aufsichten und Vorschriften, weil sie den Status von so genannten „non resident companies“ haben und auch keinerlei Devisen- und Anlagerestriktionen unterliegen.

Offshore Funds stehen in einem internationalen Wettbewerb. Um ihre Einlagen wird an den Offshore-Finanzplätzen international gebuhlt, daher sind die Innovationen der Finanzinstrumente sehr hoch – selbst wenn sie von den betreffenden Aufsichtsbehörden verboten wurden.

Offshore-Finanzplätze und Offshore Funds im 21. Jahrhundert

Offshore-Finanzplätze und Offshore Funds haben sich in den letzten Jahren immer mehr zu einem Zentrum der Kritik entwickelt. Immer mehr Staaten versuchen, besonders seit der globalen Finanzkrise, gegen Steuerhinterziehung sowie Steuervermeidung vorzugehen. Viele sogenannte Offshore-Finanzplätze haben sich seitdem zu einer Zusammenarbeit mit Behörden aus anderen Ländern bereiterklärt.

 
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