Kreditverlust

Der Begriff „Kreditverlust“ (engl.. credit default) bezeichnet den durch Zahlungsausfall eines Kreditnehmers eingetretenen finanziellen Schaden eines Kreditgebers. Die genaue Höhe dieses Verlustes erfährt die Bank erst nach Ende des Abwicklungszeitraumes.

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Je nach Kreditvertrag und Art der Besicherung kann die Abwicklung verschieden lang dauern. Meistens beträgt diese Zeit zwischen 18 Monaten und 3 Jahren. Nur in Ausnahmefällen muss mit bis zu 10 Jahren gerechnet werden. Das Kreditereignis stellt den Schadensfall dar, bei dem ein Schuldner seine Verpflichtungen (z.B. Zins- und Tilgungszahlungen) aus der Bereitstellung eines Kreditvertrages dem Gläubiger gegenüber nicht mehr erfüllen kann oder will. Gründe dafür können …

… ein Konkurs oder
… Zahlungsunfähigkeit sowie
… Zahlungsausfall

des Darlehensnehmers sein.
Des Weiteren kann es durch vorzeitige Fälligkeit oder Ausfall einer Verbindlichkeit auf Grund eines Umstandes, der nicht selbst in dem Kreditvertrag begründet ist, zu dem Kreditverlust kommen. Der Schaden kann auch durch juristische oder faktische Ablehnung der Verbindlichkeiten entstehen. Daneben können noch ein Aufschub der Zahlungen oder eine Umgestaltung des Kredits den finanziellen Nachteil beim Gläubiger verursachen.

Um den potentiellen Kreditverlust im Rahmen des bankeigenen Risikomanagements zu schätzen, werden von den Geldinstituten Rating-Systeme bzw. Scoringverfahren eingesetzt, die die Ausfallwahrscheinlichkeit eines Kredits beurteilen. Derartige Kreditrisiken können nur die Eintrittswahrscheinlichkeit von Verlusten schätzen. Dies geschieht unabhängig davon, ob sie durch Insolvenz oder Bonitätsverschlechterung eintreten.

 
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