Gegenspekulations-Theorie

Die Gegenspekulations-Theorie ist ein Fachbegriff der internationalen Börsenwelt, in Übersee auch unter „Contrarian theory“ oder „Contrarain gambling theory“ bekannt.

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Diese Theorie beruht letztlich auf der Annahme, dass bestimmte Markttrends auf Grund des Herdenverhaltens des Menschen zu Stande kommen. Ganz wie die sagenumwobenen Lemminge folgen sie einfach der großen Masse, um möglichst ein großes Stück vom Kuchen - in diesem Falle möglichst viel Rendite - zu bekommen.

Auf Grund dieser Basis geht die Gegenspekulations-Theorie von der Annahme aus, dass es sich grundsätzlich lohnt, ein gegenteiliges Verhalten als das der Masse einzuschlagen, also quasi „gegen den Storm zu schwimmen“.

Beispiel:

Auf Grund von starkem Kursverfall, der durch Verkaufsdruck oder auch eine Übernachfrage entstehen kann, können sich gegenteilige Aktiengeschäfte deutlich auszahlen.

Mit solchen „Deals gegen den Wind“, so die Kernaussage der Gegenspekulations-Theorie, lässt sich sehr schnell eine hohe Rendite einfahren. Verfechter dieser Theorie nennt man auch „Gegenspekulanten“ oder „Contrairs“.

Erfahrungswerte, die man inzwischen in diesem Bereich sammeln konnte, zeigen, dass diese Theorie eben nur ein theoretisches Konstrukt ist, das sich in der Praxis bislang eher selten erfüllt hat. Im Rahmen der Finanzpsychologie wird diese These beim Thema Heuristik, d.h. der psychologischen Entscheidungsfindungen, heiß diskutiert. Dabei steht der Mensch als Individuum bei Entscheidungsfragen jeder Art im Vordergrund, denn dieser handelt - wie wir wissen - eher irrational und lässt sich somit nur schwer in Definitionen und feste Abläufe einordnen.

 
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