Vermögenswert, negativer

Die Wendung „negativer Vermögenswert“ findet in der Rechnungslegung von Unternehmen eher weniger Anwendung. Trotzdem definiert es selten einen Wertansatz für ein Gut bzw. einen Gegenstand (materiell oder immaterieller Vermögenswert), der in der Bilanz auch zu einem Verlustposten werden kann.

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Grundsätzlich dienen Vermögenswerte wirtschaftlich zukunftsorientiert und bringen dem Unternehmen auf einen bestimmte Art und Weise einen Nutzen. Beispielsweise dienen Maschinen dazu, Güter zu produzieren. Sie sind also Basis für den Geschäftsbetrieb des Unternehmens.

Steigen allerdings die Entsorgungs- und Veräußerungskosten für ein solches üblicherweise über viele Jahre genutztes Gut in enorme Höhen bzw. behördliche Auflagen führen zu erhöhten Ausgaben, dann kann es passieren, dass die Kosten die Anschaffungs- der Herstellungskosten bzw. den beizulegenden Zeitwert überschreiten und somit der Vermögenswert negativ wird.

 
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