Tertiarisierung

Grundsätzlich versteht man unter „Tertiariserung“ die Umwandlung einer Industriegesellschaft in eine Dienstleistungsgesellschaft. Wenn also in einem Staat der Anteil an Dienstleistungen gegenüber dem Bruttonationaleinkommen (BNE) oder aber auch gegenüber dem Außenhandel steigt, spricht man von einer Tertiarisierung.

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Die Dienstleistungsgesellschaft entwickelt sich also immer mehr aufwärts.

Ein stetiger Anstieg der Dienstleistungen ist mittlerweile seit 1970 in allen westlichen Industriestaaten zu verzeichnen. Es bedeutet praktisch, dass immer mehr Firmen Dienstleistungen anbieten und immer weniger andere Firmen existieren. Die Wirtschaft lebt also quasi heute von den Dienstleistungen. Daher wird für ein stabiles Bruttonationaleinkommen gesorgt.

Die Tertiarisierung begann in der Zeit, als immer mehr Dienstleistungsbetriebe geschaffen wurden. Waren es früher noch Bauern oder kaufmännische Industrien, besteht heute der Großteil der Industrie aus Dienstleistungen. Hierunter fallen vor allem die Beamten und Angestellten, die keine produktiven Güter schaffen, sondern eben nur Dienste leisten, egal ob es nun Verwaltungsarbeiten oder Informatikangestellte sind. All dies gehört zur Dienstleistung. Auch die Telekommunikationsbrache, wie etwa Internetzugänge oder auch Handyverträge zählen zu den Dienstleistungen.

 
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