Steuerverzerrungs-Effekt

Der Steuerverzerrungs-Effekt meint, dass eine inflationsbedingte Steuererhöhung in einem Steuersystem die Folge hat, dass die steuerlichen Belastungen für Privathaushalte und Unternehmen unverhältnismäßig stark ansteigt.

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Der Steuerverzerrungs-Effekt hat zur Folge, dass das reale Wachstum im Land enorm ausgebremst wird. Im Falle einer Inflation ist es notwendig, die Steuern zu erhöhen, weil ohne eine Steuererhöhung keine Güter mehr zu erwerben sind. Die Währung steigt in ihrem Preis steil an und für dasselbe Geld bekommt man weniger Waren. Ohne inflationsbedingte Steuererhöhungen wären dem zu Folge nur wenige Güter zum Erwerb möglich.

Dies hat allerdings den Effekt, dass Unternehmen und Privatpersonen auf Grund der hohen Steuern weniger finanzielle Mittel haben, um selbst Waren und Güter zu erwerben. Dadurch steht das Wirtschaftswachstum still, Unternehmen müssen entlassen, die staatlichen Ausgaben steigen.

Im Falle einer Inflation obliegt es der Europäischen Zentralbank (EZB), mit Hilfe von Zinssatzveränderungen oder anderen Mitteln, die der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden müssen, die Wertigkeit des Geldes wieder herzustellen.

 
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