Schuldtitel, variabel verzinslicher

Als variabel verzinslicher Schuldtitel wird eine Urkunde bzw. ein Wertpapier bezeichnet, bei dem die Zinsen über die komplette Laufzeit des Vertrages variieren können bzw. regelmäßig neu festgelegt werden, d.h. der Anleger weiß nicht genau, welchen Ertrag er bei Fälligkeit zu erwarten hat.

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Bei einem variabel verzinslichen Schuldtitel gilt ein Referenzindex als Grundlage zur regelmäßigen Neufestsetzung des Zinssatzes. Durch die neue Festsetzung des Zinssatzes wird dieser an die ständigen Veränderungen der Marktzinsen angepasst. Diese Anpassung erfolgt in regelmäßigen Abständen.

Da sich die kurz- und mittelfristigen Marktzinsen ständig ändern, ist eine solche Anpassung notwendig, um sowohl für den Gläubiger als auch für den Schuldner keine finanziellen Einbußen zu verzeichnen. Allerdings sind Veränderungen am Markt nicht vorhersehbar, sodass weder Gläubiger noch Schuldner bei Abschluss der Vereinbarung wissen, ob sich die Situation am Markt für sie positiv oder negativ auswirkt.

Beim variabel verzinslichen Schuldtitel ist die Zufriedenheit beider Parteien nicht immer gewährleistet. Ein variabel verzinslicher Schuldtitel ist vollstreckbar, wenn alle relevanten Daten zur Vereinbarung klar und eindeutig im Schuldtitel vermerkt sind. Ist dies nicht der Fall, besteht die Möglichkeit, dass der Schuldtitel für nicht vollstreckbar erklärt wird. Der Schuldtitel muss genau überprüft werden, um spätere Streitigkeiten von vornherein auszuschließen. Sind alle Angaben eindeutig, gilt der variabel verzinsliche Schuldtitel als vollstreckbar.

 
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