Overnight-Spread

Der Overnight Spread beschreibt den Abstand zwischen dem Tagesgeldsatz und dem Zinssatz beim Hauptrefinanzierungsinstrument der Europäischen Zentralbank (EZB).

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Generell wird die Kombination von Kauf- und Verkaufsverträgen in unterschiedlichen Laufzeiten für den gleichen Kontrakt oder für unterschiedliche Kontrakte im Futuresmarkt als Spread bezeichnet.

Neben dem Overnight Spread werden auch noch andere Spreadformen unterschieden. So genannte Intra-Kontaktspreads etwa sind Spreads mit dem gleichzeitigen Kauf und Verkauf eines Futures mit unterschiedlichen Liefertagen zu verstehen. Da die Preise von Geldmarktfutures stark von der Zinskurve abhängen, sind Spreads bei einer positiven Zinskurve ebenfalls positiv bzw. bei einer negativen Zinskurve auch negativ. Inter-Kontaktspreads sind dagegen solche Spreads, bei denen Futures gleichzeitig gekauft und verkauft werden, jedoch ohne unterschiedliche Liefertage.

Generell gelten Intra-Kontaktspreads als deutlich risikoärmer als der reine Kauf und Verkauf von Futures. Dies liegt darin begründet, dass sie nicht wie Futures von der absoluten Wertentwicklung abhängen, sondern vom Verhältnis der Wertentwicklung der zwei Kontrakte. Bei den Inter-Kontaktspreads wird auf einen begründeten Wertzusammenhang zwischen den beiden Kontrakten besteht. Generell werden Spreads als anspruchsvolle spekulative Techniken im Börsenterminhandel angesehen, denen in der Regel ausgeklügelte Trading-Strategien zugrunde liegen. Ihre Preise werden gewöhnlich in der Kursdifferenz zwischen den beiden Seiten eines Spreads ausgedrückt. Wenngleich vom Prinzip her ähnlich, unterliegen Spreads anderen Motiven als Geschäfte aus dem Hedge-Bereich.

 
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