Order-Capacity-Index

Der so genannte Order-Capacity-Index ist ein Frühindikator der industriellen Produktion, der eine Gültigkeit von etwa 4 Monaten im Voraus besitzt. Er stellt eine Form der Konjunkturdiagnose für die Entwicklung der Industrieproduktion dar.

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Der Auftragseingang (Order) wird beim Order-Capacity-Index in Relation zur Produktionskapazität (Capacity) gesetzt und von der Bundesbank berechnet. Diese Berechnung wird in vierteljährlichen Abständen durchgeführt und beruht auf so genannten bereinigten Daten. Es erfolgt bei der Analyse des Order-Capacity-Index eine Deutung der gesamtwirtschaftlichen Aktivität, wobei auch ein Vergleich mit Werten aus der Vorperiode und dem Vorjahr vorgenommen und die Differenz berechnet wird.

Generell hat der Order-Capacity-Index eine nicht zu unterschätzende konjunkturdiagnostische Funktion, denn im Gegensatz zum so genannten ifo-Geschäftsklimaindex wird er von Wirtschaftsexperten als ein Frühindikator mit echten Vorlaufeigenschaften gesehen. In anderen Ländern und Wirtschaftsmärkten werden ähnliche Berechnungen wie in Deutschland für den Order-Capacity-Index durchgeführt, und es werden zudem Vergleiche mit demselben angestellt.

Bei der Berechnung des Index handelt es sich um eine Methode aus dem Bereich der Ökonometrie, wo ökonomische Theorie, mathematische Methoden und statistische Daten zusammengeführt werden.

Neben der Bundesbank existieren in Deutschland noch weitere Institutionen wie etwa das Institut für Weltwirtschaft in Hamburg oder das Deutsche Institut für Wirtschaft in Köln, die Berechnungen zur Konjunkturentwicklung anstellen.

 
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