Kauri

Kauris sind kleine Schnecken (teilweise auch als Muscheln bezeichnet), deren Gehäuse in Teilen Afrikas und Asiens vor der Einführung des Münzgeldes als Zahlungsmittel genutzt wurden. Sie wurden bis ins 20. Jahrhundert hinein in küstennahen Gebieten akzeptiert und gegen Waren eingetauscht.

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Das Kaurigeld war außerdem im Alten China verbreitet, bis es später von den europäischen Kolonialmächten verboten wurde. Die offizielle Abschaffung des Kaurigeldes hinderte die einheimische Bevölkerung jedoch nicht daran, die inoffizielle Währung weiterhin zu nutzen.

Der materielle Wert der Schnecken war auch zu den Zeiten, als Kauris noch als Zahlungsmittel eingesetzt wurden, nur begrenzt. Daher wurden zumeist große Mengen als Währung genutzt, wenn bestimmte Güter bezahlt werden sollten.

Kaurischnecken leben im Meer und kommen nur in wärmeren Gefilden vor, da sie zum Überleben Wassertemperaturen oberhalb von 15 Grad Celsius benötigen. Sie können in Wassertiefen von bis zu 800 Metern existieren und ernähren sich unter Anderem von Algen und Schwämmen.

Mehr als 200 Arten sind bekannt, jedoch waren in Afrika, Asien und China nur einige wenige Arten von Kauris als Zahlungsmittel akzeptiert. Große Bedeutung hatte vor Allem die Cypraea moneta.

 
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