Kapitalstock

Der Kapitalstock bezeichnet den Durchschnitt aller Bruttoanlagevermögen (in konstanten Preisen), die innerhalb eines Jahres in einer Volkswirtschaft getätigt wurden, d.h. die Jahresdurchschnittsgröße.

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Ermittelt wird er durch das Statistische Bundesamt mit dem Ziel, die folgenden Faktoren bestimmen zu können:

- Kapitalstockproduktivität als Bruttoinlandsprodukt je Einheit Kapitalstock
- Kapitalkoeffizient
- Kapitalintensität als Kapitalstock je Erwerbstätigen (im Jahresdurchschnitt)

Die jährliche Berechnung des Kapitalstocks erfolgt mit Hilfe der Kumulationsmethode, die eine laufende Fortschreibung erlaubt. Da kein fester Wert für einen bestimmten Anfangszeitpunkt vorlag, behalf man sich zunächst mit Schätzungen. Je länger der jährliche Kapitalstock errechnet wird, desto weniger bedeutsam sind jedoch mögliche Schätzfehler aus der Anfangszeit, denn die jährlich fortgeschriebenen Werte lassen sich relativ genau errechnen. Man addiert zu diesem Zwecke zunächst die in einem bestimmten Zeitraum erfolgten Anlageinvestitionen und zieht anschließend die Abschreibungen wieder ab, die den Wertverlust der Anlagen definieren. Die Summe, die sich nach dem Abzug der Abschreibungen ergibt, ist der aktuelle Kapitalstock.

 
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