Kapitalmarkt-Öffnung

Mit der Kapitalmarkt-Öffnung schafft ein Land die Voraussetzungen für die Einbindung in das internationale Finanzsystem. Ausländisches Kapital kann ins Land fließen und umgekehrt werden Investitionen von Bürgern und Unternehmen außerhalb der Grenzen möglich.

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Eine Kapitalmarkt-Öffnung kann nur Erfolg haben, wenn der betreffende Staat gewisse Voraussetzungen erfüllt. Insbesondere verlangen Investoren und Finanzinstitutionen politische und wirtschaftliche Stabilität. Von großer Bedeutung ist außerdem ein funktionierendes Rechtssystem. Nur wenn diese Bedingungen erfüllt sind, bietet der Staat ein ausreichendes Maß an Investitionssicherheit und nur dann sind Anleger bereit, sich nach der Kapitalmarkt-Öffnung an Unternehmen des Landes zu beteiligen.

Instabile Systeme mit korrupten und wenig verlässlichen Institutionen können von einer Kapitalmarkt-Öffnung in der Regel nicht profitieren. Denn aus einem solchen Land fließt normalerweise viel Kapital ab, die Zuflüsse hingegen halten sich in engen Grenzen. Das ist auch der Grund, warum sich insbesondere autokratisch (selbstherrschend) geführte Entwicklungsländer einer Kapitalmarkt-Öffnung widersetzen. Die Machthaber fürchten das wirtschaftliche Ausbluten ihres Landes und schotten deshalb die Märkte ab. Wo es zu keiner Kapitalmarkt-Öffnung kommt, herrscht zudem in vielen Fällen eine Devisenzwangsbewirtschaftung. Ausländische Zahlungsmittel können dort nur sehr eingeschränkt eingeführt und in die Landeswährung konvertiert werden.

 
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