Geldwertanpassungskosten

Geldwertanpassungskosten, auch Menükosten genannt, kommen auf, wenn ein Unternehmen seine Preispolitik ständig überprüfen und umgestalten muss, weil die Inflation Produktionskosten, Einkaufspreise und Absatzkalkulationen durcheinander bringt. Für diesen Aufwand entstehen Geldwertanpassungskosten.

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Die Menükosten bedeuten für ein Unternehmen allgemein einen Leistungsverzehr, der aus dem Verlust der Maßstabseigenschaft des Geldes entsteht. So entstehen bei einer Inflation in der entsprechenden Unternehmensabteilung notwendig Mehrausgaben, wenn konkret die Selbstkosten neu berechnet und angepasst, die Preislisten auf den neuesten Stand gebracht oder die Kataloge sowie andere Werbemaßnahmen aktualisiert werden müssen.

Geldwertanpassungskosten umfassen gleichfalls die Änderungen der Lohn- und Gehaltskosten.

Untersuchungen haben gezeigt, dass diese Kosten nicht zu unterschätzen sind und ein Unternehmen erheblich belasten können. Aber auch in der Geldtheorie haben sie eine Einflussgröße, die lange nicht wahrgenommen bzw. unterschätzt wurde. Erst ab dem Jahre 1995 hat dieser Kostenposten eine angemessene Beachtung gefunden.

 
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