Geldfunktion, sekundäre

Zu den sekundären Geldfunktionen zählen die Funktionen des Geldes als Wertaufbewahrungsmittel und als Rechenmittel (Wertmess- bzw. Recheneinheitfunktion).

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Geld ist Wertaufbewahrungsmittel

Geld selbst kann aufbewahrt und für spätere Konsumausgaben oder zur Vermögensbildung zurück gelegt werden. Dadurch wird automatisch das Versprechen eines Gegenwertes für eine spätere Leistung, d.h. Waren oder Dienstleistungen, gespeichert.

Da es hier zu einer zeitlichen Verschiebung der eigentlichen Ausgabe kommt, ist es wichtig, dass der Wert des Geldes stets erhalten bleibt. Deshalb wurden schon jeher unverderbliche Waren als Geld genutzt.

Geld ist Rechenmittel

Dadurch, dass man Geld in Einheiten ausdrücken kann, kann man Waren und Dienstleistungen in ihrem Wert messen und vergleichen. Aus diesem Grund ist Geld die Grundlage einer geordneten Wirtschaftsführung. Allerdings muss auch hier der Wert des Geldes gesichert sein.

 
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