Actus-Purus-Grundsatz

Der Begriff „Actus-Purus“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie „reiner Akt“. Grundsätzlich definiert er in der scholastischen Philosophie die absolute Vollkommenheit Gottes.

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Der Actus-Purus-Grundsatz lässt sich dabei auch auf die Geldphilosophie beziehen. Es bezeichnet die Tatsache, dass Geld in sich besteht. Es wird nicht durch eine andere Kraft gezwungen, irgendwelche Handlungen zu vollziehen und ist weder gut noch böse. Allein der Geldbesitzer entscheidet, was er damit machen möchte und welche Handlungen er mit der Kaufkraft des Geldes vollziehen will.

Früher wurde Geld zum Einen als die Wurzel menschlichen Übels und zum Anderen als Glücksbringer (Zufriedenheit und Erfüllung aller menschlichen Wünsche) angesehen. Man war der Meinung, es würde die Menschen ins Verderben stürzen bzw. ihn zum Glück führen. Dem Actus-Purus-Grundsatz zufolge kann dies aber nicht der Wahrheit entsprechen. Geld an sich kann die Handlungen eines Menschen nicht beeinflussen.

 
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