Was muss man über Prepaid-Kreditkarten wissen?

Wenn Sie sich für eine Prepaid-Kreditkarte interessieren, sollten Sie einige Fragen klären. Einen echten "Kredit" bekommen Sie mit dieser Kartenart zum Beispiel nicht.

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Die wichtigsten Antworten zum Thema Prepaid-Kreditkarten

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist eine Prepaid-Kreditkarte überhaupt?
  2. Was unterscheidet eine Prepaid-Kreditkarte von einer herkömmlichen Kreditkarte?
  3. Wo bekomme ich eine Prepaid-Kreditkarte?
  4. Welche Kreditkatenherausgeber produzieren Prepaid-Kreditkarten?
  5. Benötige ich bei einer Prepaid-Kreditkarte ein Referenzkonto?
  6. Was kann ich mit einer Prepaid-Kreditkarte tun?
  7. Wo kann ich eine Prepaid-Kreditkarte nicht nutzen?
  8. Welche Kosten entstehen bei Prepaid-Kreditkarten?
  9. Wie läuft die Aufladung einer Prepaid-Kreditkarte?
  10. Eine Prepaid-Kreditkarte ist nicht immer sinnvoll

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Die Beantragung einer Prepaid-Kreditkarte kann oft Sinn ergeben. Zwar würden wir Ihnen grundsätzlich eher dazu raten, eine herkömmliche Karte in unserem Kreditkartenvergleich zu beantragen. Doch auch eine Prepaid-Kreditkarte kann attraktiv sein – zumindest unter bestimmten Voraussetzungen. In diesem Ratgeber wollen wir deshalb für Sie die wichtigsten Fragen rund um Prepaid-Kreditkarten klären.

Was ist eine Prepaid-Kreditkarte überhaupt?

Sofern Sie sich mit dem Thema Prepaid-Kreditkarte bislang nur wenig auseinandergesetzt haben, wollen wir Ihnen zuerst kurz erklären, was eine Prepaid-Kreditkarte überhaupt ist. Grundsätzlich handelt es sich um eine Kreditkarte auf Guthabenbasis (Prepaid), die zuerst aufgeladen werden muss und erst danach benutzt werden kann. Im Gegensatz zu normalen Kreditkarten gibt es bei einer Prepaid-Kreditkarte keinen Kredit- oder Verfügungsrahmen (trotz des Namens). Vielmehr können Sie immer nur so viel Geld ausgeben, wie Sie zuvor auf Ihre Karte aufgeladen haben. Für die Bank entsteht bei der Ausgabe einer aufladbaren Kreditkarte entsprechend auch kein Risiko, weswegen Sie eine Prepaid-Kreditkarte auch als Schüler, Student, Arbeitsloser oder generell dann beantragen können, wenn Sie eine schlechte Bonität haben.

Video-Erklärung zu Prepaid-Kreditkarten für junge Leute:

Fälschlicherweise als Prepaid-Kreditkarte bezeichnet werden heute auch immer wieder spezielle Kartentypen, die eigentlich einer Girocard mit Kreditkartenfunktion entsprechen. Bei Direktbanken gibt es beispielsweise teilweise Kreditkarten, die direkt vom Girokonto abgebucht werden. Fälschlicherweise werden diese als Prepaid-Kreditkarten bezeichnet, obwohl sie nicht vor der Zahlung aufgeladen werden müssen. In diesem Fall erfolgt die Abbuchung immer direkt vom Girokonto. Sie können entsprechend immer nur dann mit Ihrer Karte bezahlen, wenn noch Guthaben auf dem Bankkonto ist. Teilweise funktioniert eine solche Kreditkarte auch in Kombination mit dem Dispositionskredit Ihres Girokontos. Dies kommt aber immer auf die konkreten Bedingungen an (Stand: 10/2017).

Was unterscheidet eine Prepaid-Kreditkarte von einer herkömmlichen Kreditkarte?

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Wenn Sie sich in unserem Kreditkartenvergleich umsehen, merken Sie schnell, dass normale Kreditkarten und die entsprechenden Prepaid-Versionen im ersten Moment sehr ähnlich aussehen. Außer einem Aufdruck „Prepaid“ erkennen Sie äußerlich vermutlich überhaupt keinen Unterschied – teilweise wird sogar dieselbe Kreditkarte in beiden Varianten angeboten. Doch die „inneren Werte“ einer Prepaid-Kreditkarte unterscheiden sich stark von einer herkömmlichen Kreditkarte mit Limit. Allen voran liegt das daran, dass Sie eben keinen Kredit erhalten. Der eigentliche Zweck einer Kreditkarte ist damit ein wenig ausgehebelt.

Bei einer Prepaid-Kreditkarte müssen Sie vor der Zahlung Geld aufladen, bei einer herkömmlichen Kreditkarte bezahlen Sie dagegen zuerst und bezahlen erst später. Damit haben Sie mit einer aufladbaren Kreditkarte auch deutlich weniger finanziellen Spielraum. Darüber hinaus sind mit diesem Funktionsdefizit auch andere Nachteile verbunden. So können Sie eine Prepaid-Kreditkarte in der Regel nicht verwenden, um Hotelreservierungen vorzunehmen oder eine Garantie für einen Mietwagen zu hinterlegen. Grundsätzlich ist eine herkömmliche Kreditkarte deshalb eher zu empfehlen, wenngleich eine Prepaid-Kreditkarte unter manchen Umständen durchaus sinnvoll ist (mehr dazu siehe unten).

Wo bekomme ich eine Prepaid-Kreditkarte?

Eine Prepaid-Kreditkarte können Sie über viele Wege beantragen. Wenn Sie sicher und komfortabel an eine Karte kommen wollen, empfiehlt sich eine Beantragung in unserem Kreditkartenvergleich. Darüber hinaus haben Sie aber auch unter anderem noch diese Möglichkeiten:

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Abraten würden wir Ihnen eher von einem Kauf in einem Supermarkt oder in einer Tankstelle. Denn teilweise erhalten Sie hierbei "nur" virtuelle Kreditkarten, die Sie ausschließlich im Internet nutzen können. Dazu kommt, dass diese Kreditkarten teils nur einmalig aufgeladen werden können und danach wertlos sind. Außerdem zu beachten ist, dass die Bedingungen bei im Supermarkt oder an der Tankstelle gekauften Prepaid-Kreditkarten meist deutlich schlechter sind. Bei Nicht-Nutzung fallen beispielsweise Gebühren an. 

Die Beantragung bei einer Hausbank kann dagegen durchaus Sinn ergeben. Zwar können Sie in unserem Prepaid-Kreditkartenvergleich einen besseren Überblick über die verschiedenen Anbieter und deren Leistungen gewinnen, gegen die Beantragung bei Ihrer Hausbank spricht gleichzeitig aber nichts. Meist werden Sie in diesem Fall allerdings mit etwas schlechteren Bedingungen zurechtkommen müssen. Dafür werden Sie bei Ihrer Entscheidung persönlich beraten (Stand: 10/2017).

Welche Kreditkartenherausgeber produzieren Prepaid-Kreditkarten?

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Grundsätzlich können Sie Kreditkarten bei verschiedenen Banken beantragen. Darüber hinaus werben mehrere Anbieter in Supermärkten oder Tankstellen um Ihre Gunst. Grundsätzlich sollten Sie sich dabei für ein Produkt einer seriösen Bank entscheiden. Viele große Banken haben Angebote dieser Art und bieten Ihnen eine Prepaid-Kreditkarte als Alternative zu herkömmlichen Modellen. In unserem Vergleich bekommen Sie zudem einen guten Überblick über die verschiedenen Alternativen der bekannten deutschen Banken.

Grundsätzlich können Sie sich dabei zwischen einer Visa- oder einer Mastercard-Kreditkarte entscheiden. Die meisten Banken bieten Ihnen entweder eine Karte von Visa oder Mastercard als Prepaid-Modell an, selten gibt es auch Karten von beiden Herausgebern als Prepaid-Kreditkarte. Generell keine Prepaid-Kreditkarten bietet dagegen American Express. Bedenken sollten Sie darüber hinaus, dass Sie eine Kreditkarte – auch keine Prepaid-Kreditkarte – direkt bei Visa oder Mastercard beantragen können. Vielmehr beantragen Sie Kreditkarten immer bei einer Partnerbank in Deutschland, also beispielsweise der Deutschen Kreditbank oder der Commerzbank. Eine Ausnahme davon stellt wie beschrieben nur American Express dar.

Benötige ich bei einer Prepaid-Kreditkarte ein Referenzkonto?

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Bei jeder normalen Kreditkarte von Visa, Mastercard oder American Express müssen Sie ein Referenzkonto hinterlegen. Das hängt damit zusammen, dass die Abbuchung einer Kreditkarte dann direkt vom Bankkonto erfolgt. Es gibt dabei allerdings zwei Ausnahmen: Zum einen gibt es einige Banken, bei denen ein verknüpftes Referenzkonto Pflicht ist (etwa bei Direktbanken wie der DKB), zum anderen gibt es teilweise keine herkömmliche Abbuchung. Bei der Gebührenfrei.com Mastercard Gold müssen Sie die Kreditkartenabrechnung beispielsweise per Überweisung begleichen. Ein Referenzkonto ist hier entsprechend nicht zwingend vonnöten.

Bei Prepaid-Kreditkarten ist die Sache ebenfalls kompliziert. Theoretisch wäre ein Referenzkonto hier nicht notwendig, da Sie das Guthaben sowieso aufladen müssen, bevor Sie eine Zahlung vornehmen können. Dennoch verlangen viele Anbieter die Hinterlegung eines Referenzkontos als Sicherheit. Meist werden Sie allerdings bereits bei der Beantragung oder dem Kauf einer Prepaid-Kreditkarte darauf hingewiesen, ob Sie ein Referenzkonto hinterlegen müssen oder nicht. Im Normalfall macht dies für Sie auch keinen Unterschied, da keine Lastschriften seitens des Kreditkartenanbieters erfolgen. Eine Ausnahme stellen hier nur Kreditkarten dar, bei denen beispielsweise eine monatliche Gebühr per Lastschrift abgebucht wird (Stand: 10/2017).

Was kann ich mit einer Prepaid-Kreditkarte tun?

Eine Prepaid-Kreditkarte kann im Prinzip für drei Dienstleistungen genutzt werden:

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Grundsätzlich ist es mit einer Prepaid-Kreditkarte möglich, im Ladengeschäft entweder herkömmlich mit einer Verifizierung durch PIN oder Unterschrift oder aber kontaktlos zu bezahlen. Letzteres ist allerdings nur mit neueren Karten möglich, die bereits über einen NFC-Chip verfügen. Darüber hinaus ist es notwendig, dass auch die Lesegeräte in der Lage sind eine Zahlung per NFC zu verarbeiten.

Gegenüber einer herkömmlichen Kreditkarte gibt es bei einer Prepaid-Kreditkarte ansonsten kaum relevante Unterschiede. Beachten sollten Sie allerdings, dass es teilweise virtuelle Prepaid-Kreditkarten gibt. Diese können ausschließlich für Zahlungen im Internet eingesetzt werden und nicht etwa für Abhebungen oder in Ladengeschäften. Bei der Beantragung bzw. dem Kauf wird hierauf allerdings klar hingewiesen.

Dasselbe gilt für Zahlungen im Internet. Hier können Sie mit einer Prepaid-Kreditkarte gemeinhin genauso bezahlen wie mit jeder anderen Kreditkarte. Zur Zahlung im Internet sind immer zumindest drei Bestandteile notwendig:

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Prepaid-Kreditkarten verfügen genauso wie normale Kreditkarten in unserem Kreditkartenvergleich über all diese Kennziffern. Sie können entsprechend ebenso mit diesen Kreditkarten im Internet bezahlen wie mit einer normalen Kreditkarte. Teilweise ist darüber hinaus auch noch eine Prüfziffer zur Zahlung im Internet notwendig. Bei Visa- und Mastercard-Kreditkarten finden Sie diese auf der Vorderseite. Genau das ist auch bei Prepaid-Kreditkarten der Fall, wobei nicht jede Karte dieses Typs über eine Prüfziffer verfügt. Theoretisch sollten Sie mit einer Prepaid-Kreditkarte bei Zahlungen im Internet allerdings keine Schwierigkeiten haben.

Auch Abhebungen am Geldautomaten sind mit den meisten Prepaid-Kreditkarten möglich. Hier ist allerdings darauf zu achten, dass wenige Anbieter in den Bedingungen festlegen, dass Abhebungen nicht möglich sind. Das ist teilweise beispielsweise bei Prepaid-Kreditkarten der Fall, die keine physische Kreditkarte darstellen und entsprechend weder eine Prägung aufweisen noch einen Chip haben. Mit Kreditkarten dieser Art können Sie nur im Internet bezahlen. Für Abhebungen am Geldautomaten ist zudem eine Geheimzahl notwendig. Verfügt Ihre aufladbare Kreditkarte nicht über eine PIN, können Sie im Normalfall auch kein Geld am Geldautomaten abheben (Stand: 10/2017).

Wo kann ich eine Prepaid-Kreditkarte nicht nutzen?

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Grundsätzlich können Sie mit einer guten Prepaid-Kreditkarte sowohl im Internet als auch in Ladengeschäften bezahlen und darüber hinaus sogar Geld abheben. Im Prinzip klingt das so, als wären alle Leistungen der Kreditkarte erfüllt. Doch es gibt durchaus den einen oder anderen Haken. Allen voran ist dies immer dann der Fall, wenn es um sogenannte Garantien geht. Wenn Sie mit Ihrer Kreditkarte beispielsweise einen Mietwagen leihen möchten oder ein Hotel eine Garantie verlangt, sind Sie mit einer Prepaid-Kreditkarte schlecht aufgestellt. Weder Hotels noch Mietwagenanbieter akzeptieren für diese Leistungen in der Regel eine Prepaid-Kreditkarte.

Das kann vielfach zu einem echten Problem werden, denn Sie können sowohl Mietwagen als auch Hotels online bezahlen mit einer aufladbaren Kreditkarte – zumindest bei Buchungen mit Vorauszahlungen. Sofern Sie vor Ort allerdings keine andere Kreditkarte vorweisen können, kann Ihnen die Leistung verwehrt werden. Teilweise besteht zwar die Möglichkeit, dass Sie die Garantieleistung in bar erbringen, gerade Mietwagenanbieter machen das aber nicht immer möglich. Problematisch ist darüber hinaus auch, dass Sie die Summen für eine Barhinterlegung nur in den seltensten Fällen kurzfristig erbringen können. Immer, wenn eine Garantieleistung im Spiel ist, sollten Sie also unbedingt auf eine herkömmliche Kreditkarte aus unserem Kreditkartenvergleich setzen.

Das gilt auch teilweise bei Buchungen im Internet, bei denen Sie eine flexible Buchung garantieren. Neben Mietwagenanbietern und Hotels kommt das beispielsweise auch bei Vermittlungen von Ferienwohnungen oder einigen Reiseveranstaltern vor. In all diesen Fällen ist vorsichtig geboten. Werfen Sie im Zweifel lieber einen Blick ins Kleingedruckte, bevor Sie eine Zahlung oder Buchung tätigen.

Welche Kosten entstehen bei Prepaid-Kreditkarten?

Prepaid-Kreditkarten sind in Deutschland nur sehr selten kostenlos. Es kommt zwar immer auf den Anbieter an, im Normalfall müssen Sie bezüglich der Kosten allerdings ein wenig vorsichtig sein. Die meisten Banken erheben dabei verschiedene Gebühren. Grundsätzlich können bei einer Prepaid-Kreditkarte die folgenden Kosten anfallen:

  • Gebühr für die Aktivierung oder den Kauf
  • Jahres- oder Monatsgebühr
  • Gebühr für Bargeldabhebungen
  • Gebühr für Zahlungen in Fremdwährungen
  • Gebühr für Aufladungen

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Dabei sollte Ihnen bewusst sein, dass die meisten Gebühren auch bei anderen Kreditkarten anfallen können. So ist es auch bei anderen Karten aus dem Kreditkartenvergleich nicht unüblich, dass beispielsweise eine Gebühr für Abhebungen am Geldautomaten oder für Zahlungen in Fremdwährungen anfällt. Insgesamt sind Prepaid-Kreditkarten allerdings meist teurer als normale Kreditkarten. Das liegt mitunter daran, dass die Banken bei Prepaid-Kreditkarten weniger Geld verdienen, da verschiedene Umsatzgruppen – etwa die Nutzung der Teilzahlungsoption – wegfallen.

Die Gebühr für die Aktivierung oder den Kauf einer Prepaid-Kreditkarte liegt meist bei wenigen Euro. Höher sind die Jahres- oder Monatsgebühren, die je nach Bank zwischen 10 und 50 Euro im Jahr liegen. Kostenfreie Prepaid-Kreditkarten gibt es zwar auch, sie stellen allerdings eher in der Minderheit. Eine Ausnahme sind Direktbanken, die „unechte“ Prepaid-Kreditkarten in Verbindung mit einem Girokonto anbieten.

Bei den Gebühren für Bargeldabhebungen oder Zahlungen in Fremdwährungen liegen die meisten aufladbaren Kreditkarten auf einem Niveau mit anderen Kreditkarten. Dafür gibt es allerdings nahezu keine Anbieter, die Ihnen diese Dienstleistungen kostenlos bieten. Das ist bei normalen Kreditkarten anders. Mit der Gebührenfrei Mastercard Gold oder der Santander 1plus Visa Karte erhalten Sie beispielsweise jeweils nicht nur eine komplett kostenfreie Kreditkarte, sondern Sie können auch in Fremdwährungen gebührenfrei bezahlen und kostenlos Geld abheben (Stand: 10/2017).

Wie läuft die Aufladung einer Prepaid-Kreditkarte ab?

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Auch die Aufladung einer Prepaid-Kreditkarte ist nicht ganz einfach. Zum einen müssen Sie bedenken, dass bei einigen Anbietern eine Gebühr anfällt. Zum anderen wird das Geld meist nicht sofort gebucht. Wie Sie die Karte aufladen können, hängt vom Anbieter ab. Theoretisch sind verschiedene Lösung zur Aufladung einer Prepaid-Kreditkarte möglich:

  • Abbuchung per Lastschrift
  • Bareinzahlung
  • Einzahlung über Online-Dienstleister
  • Überweisung

Gerade bei den Online-Dienstleistern gibt es dabei auch noch eine große Auswahl an verschiedenen Services. Manche Prepaid-Kreditkarten können Sie via PayPal aufladen, andere über giropay oder Sofortüberweisung. Die genauen Kosten und Bedingungen hängen dabei jeweils von der Kreditkartenbank sowie dem Aufladungsdienst ab. Die Gutschrift des Guthabens auf der Karte erfolgt meist innerhalb von ein bis drei 3 Bankarbeitstagen. Bedenken Sie also bei jeder Aufladung einer Prepaid-Kreditkarte, dass das Guthaben gemeinhin nicht sofort verfügbar ist.

Wie bereits weiter oben angesprochen, gibt es neben aufladbaren Kreditkarten auch solche Prepaid-Kreditkarten, die Sie nur einmalig nutzen können.

Eine Prepaid-Kreditkarte ist nicht immer sinnvoll

Grundsätzlich sind Prepaid-Kreditkarten eine tolle Ergänzung zu herkömmlichen Kreditkarten. Dennoch sollten Sie bedenken, dass herkömmliche Karten Ihnen meist bessere Leistungen für weniger Geld bieten. Sinn ergibt eine Prepaid-Kreditkarte deshalb allen voran dann, wenn Sie keine andere Kreditkarte erhalten – etwa, weil Sie zu jung sind oder eine schlechte Bonität haben. Die besten Angebote, für alle Typen von Kreditkarten, finden Sie in unserem Kreditkartenvergleich. Die wichtigsten Antworten auf Ihre Fragen zum Thema aufladbare Kreditkarte können Sie noch einmal in diesem Ratgeber nachlesen (Stand: 10/2017).

Bildquellen:

Paar mit Karte: Denis Raev | Dreamstime.com
Aufzählungen und Karten: Bezahlen.de
Kreditkarten-Anbieter-Logos: mastercard.com
Wohnmobil Sonnenuntergang: Tabbert | Dreamstime.com
Geld abheben: bvr.de
Frau mit Karte: Nyul | Dreamstime.com

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