Vermögenspreisinflation

Mit dem Begriff „Vermögenspreisinflation“ oder auch „Asset-Price-Inflation“ meint man den rasanten Anstieg der Preise für Immobilien und Finanzaktiva bzw. -güter. Die Folge sind üblicherweise Wirtschaftskrisen und eine Vermögenspreisdeflation.

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Da diese Positionen und somit auch die vorherrschenden Preissteigerungen nicht im Index der Lebenshaltung einer Volkswirtschaft erfasst werden, kann es in diesem Bereich ungehindert zu Spekulationsblasen (z.B. Immobilienpreisblase) kommen. Die erhöhten Preise werden nicht richtig wahrgenommen und so findet auch keine entsprechend geforderte Anpassung der Güternachfrage oder eben des Güterangebotes statt. Die Kreditnachfragen steigen trotz erhöhter Preise. Die Blase kann platzen und zu enormen wirtschaftlichen Krisen führen.

Eine Vermögenspreisinflation bezieht sich folglich eher auf starke Preisanstiege bei Bestandsvermögen wie Häuser, Grundstücke, Aktien und Rentenpapiere etc. und weniger auf Konsumgüter. Ausschließlich letztere werden im Verbraucherpreisindex (VPI) festgehalten.

Um eine derartige Inflation zu verhindern, achten sowohl die nationale Zentralbank als auch die Europäische Zentralbank (EZB) enorm auf die Geldmengen- und Kreditentwicklung in einer Volkswirtschaft.

 
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