Emerging Markets

Die Bezeichnung „Emerging Markets“ kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt „neue Märkte“ oder „aufstrebende Märkte“. Bezogen auf die Wirtschaft wird es oft auch schlicht mit „Schwellenländer“ bezeichnet.

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Bezogen auf die Finanzwelt meint man damit vor allem die Aktienmärkte (Börsen) der Schwellenländer. Diese sind sowohl mit erhöhten Risiken als auch mit überdurchschnittlichen Gewinnchancen verknüpft. Die größten Risiken neben dem Währungsrisiko sind die Gefahr einer Verstaatlichung der Unternehmen sowie vergleichsweise intransparente (undurchsichtige) und inkompatible (ungünstige) Bilanzierungsrichtlinien. Da in den Schwellenländern aber oft erhöhtes Wirtschaftswachstum zu verzeichnen ist, besteht auch eine erhöhte Gewinnchance und überdurchschnittliche Renditeerzielung.

Allerdings muss beachtet werden, dass diese Aktienmärkte häufig weniger liquide sind und somit größere Wertpapiertransaktionen auch enormen Einfluss auf die Kursentwicklungen nehmen können.

Viele Kreditinstitute bieten so genannte Emerging Market Fonds an, bei denen der Anleger die Möglichkeit hat, sein Kapital in diese Länder zu investieren. Vor der Anlageentscheidung wird meist der MSCI – Emerging Markets Index herangezogen, der die Entwicklung der Aktienmärkte als Kursindex widerspiegelt.

Zu den Schwellenländern (befinden sich an der Schwelle vom Entwicklungs- zum Industrieland) gehören unter Anderem:

→ Volksrepublik China
→ Russland
→ Türkei
→ Südafrika
etc.

 
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