Instant Payment startet 2018/19 durch

Instant Payment ist in Deutschland aktuell nur bei der Hypovereinsbank verfügbar. Aber wann genau bietet Ihre Bank die neue Sofortüberweisung an?

Kreditkarten vergleichen

Wählen Sie aus über 40 Kreditkarten die Richtige für sich. Wir listen kostenlose Kreditkarten ebenso wie goldene und Karten mit Extras, darunter Versicherungen, Bonusprogramme und Rabatte.

Ohne Vorauswahl zum Kreditkartenvergleich

Wann Ihre Bank Instant Payment einführt

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist Instant Payment?
  2. IP in Deutschland

Kurzzusammenfassung: Instant Payment ist in Deutschland aktuell nur bei der Hypovereinsbank verfügbar. Einige andere Institute wollen aber 2018 nachziehen: zum Beispiel die Sparkassen, die Deutsche Bank sowie die Genossenschaftsbanken. Zur letztgenannten Finanzgruppe gehören Volks- und Raiffeisenbanken, PSD-Banken, Sparda-Banken, kirchliche Kreditgenossenschaften, die Deutsche Apotheker- und Ärztebank und die BBBank. Laut Bezahlen.de führt 2018 aber auch die deutsche Santander Consumer Bank Instant Payment ein. Viele andere Institute wollen folgen, aber mit unbestimmtem Starttermin (Stand: 11/2017). 

Hinweis: Bezahlen.de hat die größten und bekanntesten Banken Deutschlands (Stand: 11/2017) gefragt, ob und seit bzw. ab wann sie Instant Payment anbieten. Die Ergebnisse finden Sie auch am Ende des Artikels in Form einer übersichtlichen Tabelle im PDF-Format.

Was ist Instant Payment? 

bargeld-euroscheine-laptop-klein

Instant Payment (IP) kommt aus dem Englischen und heißt direkt übersetzt "Sofortzahlung". Damit sind also Transaktionen von Geld in (quasi) Echtzeit gemeint. Wobei solche Überweisungen immer eine Dauer von wenigen Sekunden haben. Aber vor allem im Vergleich zu "normalen" Überweisungen, welche mindestens einen Tag dauern, sind Instant Payment-Transaktionen um einiges schneller. 

Vergleichbar sind IP-Zahlungen mit PayPal-Transaktionen. Der Nachteil beim US-Anbieter: Das Geld liegt "nur" auf dem Account-Konto und nicht auf Ihrem Bankkonto. Eine Überweisung dorthin dauert wie üblich mindestens ein Bankarbeitstag. Sie können sich IP-Transaktionen auch ähnlich wie bei Whatsapp oder E-Mail vorstellen – nur eben auf Geld bezogen. Beide Seiten müssen registriert sein, dann funktioniert die Kommunikation in der Regel aber innerhalb von Sekunden – bei Sepa-Sofortüberweisungen spätestens in 10 Sekunden (mehr siehe unten). 

ueberweisung

Eine Instant Payment-Zahlung auf der Basis einer Sepa-Überweisung kommt also in der Regel nur zustande, wenn die Sender- und die Empfängerbank diese Funktion auch anbieten. Aktuell (Stand: 12/2017) können Sie in Deutschland nur innerhalb der Hypovereinsbank (HVB) Geld in Echtzeit verschicken bzw. empfangen. Oder aber die Transaktion findet in Verbindung mit einem Geldinstitut in Europa statt, das IP akzeptiert (siehe unten). Das Maximum für solch eine Überweisung liegt bei 15.000 Euro. Diese Grenze könnte aber nach einer Überprüfung laut EPC (ebenfalls siehe unten) im Jahr 2019 angehoben werden, wodurch mehr Unternehmen angesprochen werden sollen. 

Übrigens: Instant Payment in Europa basiert in der Regel auf der Initiative der Europäischen Zentralbank (EZB) und auf dem Regelwerk des European Payments Council (EPC). Dieser Rat ist wiederum eine Einrichtung der Kreditinstitute in der Europäischen Union, der den einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum durchsetzen soll. 

Das EPC ist eine Non-Profit-Organisation, die von ihren Mitgliedern durch eine jährliche Jahresgebühr bezahlt wird. Demnach verdient dieser Rat auch kein Geld mit dem Instant Payment-System. Die Banken sind selbst verantwortlich für die Bepreisung des Instant Payment-Angebots. 
Im November 2017 haben fast 600 europäische Banken Instant Payment eingeführt. Das sind rund 15 Prozent der Institute in Europa. Darunter waren einige der größten Institute des Kontinents: 

  • 2. Platz in Europa: Banco Santander aus Spanien
  • 4. Platz in Europa: ING Bank (als ING Group) aus den Niederlanden
  • 7. Platz in Europa: Banco Bilbao Vizcaya Argentaria aus Spanien
  • 8. Platz in Europa: Intesa Sanpaolo aus Italien
  • 15. Platz in Europa: Unicredit aus Italien

paar-laptop-karte

Bis einschließlich 2018 wollen mindestens 400 weitere Banken Instant Payment anbieten. Insgesamt haben sich Ende 2017 rund 1.000 Banken aus Europa für diese (abgeschlossene oder zukünftige) Einführung entschlossen. Die entsprechenden Institute (Anzahl siehe Klammern) kommen dabei aus den folgenden acht Ländern (Stand: 12/2017): 

  • Österreich (476)
  • Deutschland (410)
  • Spanien (87)
  • Italien (19)
  • Niederlande (3)
  • Litauen (3)
  • Lettland (3)
  • Estland (2)

Dabei fällt auf, dass einige große Länder Europas gar nicht mit vertreten sind, wie zum Beispiel Frankreich. Aber auch viele Banken aus Deutschland haben sich noch nicht endgültig geäußert, ob und wann sie Instant Payment anbieten (Stand: 12/2017). Das liegt unter anderem auch daran, dass die Initiative der EZB auf Freiwilligkeit beruht. Banken müssen dementsprechend nicht verpflichtend teilnehmen. Außerdem hat das European Payments Council (EPC) gegenüber Bezahlen.de selbstkritisch angemerkt, dass das Regelwerk im November 2016 veröffentlicht wurde - ein Jahr vor der Umsetzung. Die Banken hatten somit relativ wenig Zeit für die Vorbereitung (IT-Systeme, Risikomanagementprozesse, Marketing usw.). 

Laut dem EPC sollen in den Jahren 2018 und 2019 Banken aus den folgenden Ländern Instant Payment einführen (Auswahl): 

  • Belgien
  • Finnland
  • Malta
  • Portugal
  • Schweden 

Insgesamt soll Instant Payment zukünftig in 34 europäischen Staaten verfügbar sein. 

IP in Deutschland 

Von den 409 Banken, die Instant Payment in Deutschland noch einführen wollen, sind die meisten Institute Sparkassen. Einige Ausnahmen:

  • UniCredit Bank
  • Deutsche Kreditbank 
  • Landesbanken
    • Landesbank Berlin
    • Bayerische Landesbank
    • Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba)
    • Norddeutsche Landesbank Girozentrale
    • Landesbank Baden-Württemberg (LBBW)
    • Landesbank Saar (SaarLB)
  • Landesbausparkassen
    • LBS Ostdeutsche Landesbausparkasse
    • LBS Westdeutsche Landesbausparkasse
    • LBS Norddeutsche Landesbausparkasse

Die Landesbanken und Landesbausparkasse sind Mitglieder der Sparkassen-Finanzgruppe. Dementsprechend wollen bisher neben diesen Instituten zwei andere Banken Instant Payment anbieten bzw. tun dies bereits. Diese Aufzählungen speisen sich aus den Angeben des EPC, allerdings wollen viele weitere Banken Sofortüberweisungen anbieten, wie Sie im folgenden Text lesen können. 

Vorreiter Hypovereinsbank

logo-hypovereinsbank

Die Hypovereinsbank (HVB) bietet Instant Payment (IP) als einzige deutsche Bank seit dem 21. November 2017 an. HVB-Kunden konnten zwar seit dem 21. November 2017 IP-Zahlungen empfangen, aber "erst" seit dem 27. November 2017 auch solche versenden. Die erste Sepa-Sofortüberweisung zwischen der Hypovereinsbank und ihrer italienische Mutterbank Unicredit gleich am ersten Tag soll 2,5 Sekunden gedauert haben. Diese Transaktion war damit um einiges schneller als das Maximum von 10 Sekunden, was von der EBA Clearing als Ziel ausgegeben wurde. 

Gut zu wissen: Der Verband EBA Clearing setzt sich aus 51 europäischen Großbanken zusammen und hat eine Echtzeitzahlungsplattform für IP umgesetzt.

Meist kennen Sie als Bankkunden die Konditionen für die gängigen Banking-Aktionen. So sind normale Überweisungen in der Regel kostenlos, einige Kunden müssen aber je nach Vertrag auch dafür bezahlen. Die HVB erhebt aufgrund des Aufwandes und der Kosten eine Gebühr von 50 Cent pro Instant Payment-Überweisung. Führen Sie das sogenannte HVB ExklusivKonto, so ist diese Funktion kostenlos verfügbar. Jeder HVB-Kunde muss dieses Feature aber erst einmal im Onlinekonto beleglos beantragen. Allerdings kommt das Geld dann auch innerhalb von Sekunden beim Empfänger an. Diese Sofort-Transaktionen sind zu jeder Zeit möglich – auch an Feiertagen und am Wochenende. Damit eignen sie sich zum Beispiel für große Summen, wie den privaten Autokauf (Stand: 12/2017). 

Sparkassen

kwitt-logo-sparkasse-gross

Die Sparkassen, die Deutsche Bank und die Genossenschaftsbanken wollen Instant Payment ab 2018 anbieten. Die genauen Termine unterscheiden sich dabei leicht, bzw. stehen noch nicht auf den Tag genau fest. 

Die einzelnen Sparkassen verweisen in der Regel bei Anfragen zum Thema Instant Payment an den Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV), da sie sich meist auch nach dessen Vorgaben richten. Der DSGV teilte wiederum auf Anfrage von Bezahlen.de mit, dass die "Umstellung auf die Echtzeit-Überweisung (EPC-Verfahren SEPA Instant Credit Transfer) zum 1. März 2018 für Zahlungen innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe abgeschlossen sein wird. An andere Zahlungsdienstleister erfolgt die Überweisung ab dem 10. Juli 2018 ebenfalls in Echtzeit, soweit diese dem EPC-Verfahren beigetreten sind und im Zahlungsverkehr erreichbar sind (EBA Clearing)." Alle Sparkassen in Deutschland werden also im Sommer 2018 Instant Payment anbieten – übrigens auch per Kwitt, der Geldsendefunktion in der Sparkassen-App. Die rund 400 Institute bieten Sepa-Sofortüberweisungen dann für annährend 50 Millionen Girokonten in Deutschland an. 

sparkassen-app-kontenliste

Gut zu wissen: "Innerhalb einer Sparkasse funktioniert Kwitt also heute schon Echtzeit", so der DSGV gegenüber Bezahlen.de (Stand: 11/2017). 

Bis dahin laufen aber noch die Vorbereitungen zum Beitrittsverfahren für die am Giroverkehr teilnehmenden Institute der Sparkassen-Finanzgruppe. Diese hat zumindest im November 2017 schon einmal die Beitrittserklärungen zum SEPA Instant Payments-Verfahren gegenüber dem EPC (European Payments Council) abgegeben. 

Fragen zu den Kosten und anderen Themen kann der DSGV aufgrund der dezentralen Struktur der Sparkassen-Finanzgruppe nicht beantworten. Denn die Preisgestaltung ist zum Beispiel einzig und allein in der Hoheit der wirtschaftlich unabhängigen Institute. Außerdem ist es wohl noch zu früh, um eine durchschnittliche Dauer einer IP-Zahlung anzugeben (Stand: 12/2017). 

Genossenschaftsbanken

Aber nicht nur die Sparkassen wollen Instant Payment 2018 einführen, sondern auch der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, kurz BVR. 

Zur Information: Der BVR ist der Verband der genossenschaftlichen Kreditwirtschaft in Deutschland. Mitglieder sind alle Genossenschaftsbanken: die Volksbanken Raiffeisenbanken, PSD Banken, Sparda-Banken, Kirchenbanken, genossenschaftliche Sonderinstitute, die genossenschaftliche Zentralbank, Unternehmen der genossenschaftlichen FinanzGruppe sowie genossenschaftliche Prüfungsverbände. 

Zum Thema Instant Payment schrieb der BVR gegenüber Bezahlen.de: 

"In der genossenschaftlichen FinanzGruppe der Volksbanken und Raiffeisenbanken wird das Thema mit hoher Priorität vorangetrieben und es erfolgt die schrittweise Umsetzung. Die technische Bereitstellung ist für das vierte Quartal 2018 geplant, erste Instant Payment-Produktlösungen sind ab Ende 2018 vorgesehen. Grundsätzlich entscheidet dann natürlich jedes Institut selbst, ob und wie es seinen Kunden Instant Payment anbietet."

Bezahlen-giropay-VRBank-klein

Zwei PSD Banken äußerten sich gegenüber Bezahlen.de ebenso zum konkret geplanten Zeitpunkt der Einführung von Instant Payment: 

Laut der PSD Bank Nürnberg hat die genossenschaftlichen FinanzGruppe (siehe oben) den Beitritt zu dem neuen EPC-Zahlverfahren für Echtzeit-Überweisungen mit Wirkung zum November 2018 beschlossen. 

Die PSD Bank RheinNeckarSaar will Instant Payment nicht vor dem Herbst 2018 einführen: "Das Thema Instant Payment ist im genossenschaftlichen Finanzverbund (PSD Bank RheinNeckarSaar eG gehört diesem an) ebenfalls ein Thema und es gibt beim genossenschaftlichen Rechenzentrum ein Vorprojekt, das sich mit der Integration eines solchen Zahlungsdienstes ins Kernsystem beschäftigt. Nach aktueller Auskunft wird ein Produktionsstart allerdings nicht vor Herbst 2018 angeboten werden."


Bei den Volksbanken hat sich das Berliner Institut gegenüber Bezahlen.de geäußert: "Zum jetzigen Zeitpunkt können wir Ihnen zum Thema „Instant Payment“ mitteilen, dass die Berliner Volksbank eG die Einführung des neuen Zahlverfahrens im Zuge der Umsetzung durch die Genossenschaftliche FinanzGruppe prüfen wird."

Deutsche Bank

tablet-ipad-deutschebank

Die Deutsche Bank will Instant Payment im dritten Quartal 2018 einführen, wie Bezahlen.de erfahren hat. Das Geldhaus hat die Sofortüberweisung im jahr 2017 noch nicht implementiert, weil dies viel Vorarbeit in Anspruch nimmt. Entsprechende Veränderungen – vor allem in der IT-Abteilung – müssen vorgenommen werden. Außerdem sei die Nachfrage (vor allem bei Unternehmen) nach diesem Thema in diesem Jahr wohl so gering gewesen sei, dass es keinen Anlass zur schnellen Einführung gab. 

Laut der Deutschen Bank wollen die meisten deutschen Geldhäuser Instant Payment sowieso erst im Herbst 2018 einführen. Die Funktion würde entsprechend auch erst wirklich Sinn ergeben, wenn sie flächendeckend verfügbar wäre. Die Deutsche Bank war im November 2017 zum offiziellen Startschuss nicht als offizieller EPC-Teilnehmer im Rahmen von Instant Payment registriert gewesen. 

Gut zu wissen: Die Deutsche Bank macht bereits Erfahrung mit Instant Payment, aber im Ausland. Das größte deutsche Geldhaus bietet in einigen Ländern außerhalb von Deutschland schon seit Jahren Sofortüberweisungen an, zum Beispiel in Singapur, Sri Lanka und in Indien. 

EXKLUSIV: Santander folgt 2018

logo-santander-bank

Die Santander Consumer Bank will Instant Payment voraussichtlich ab Juli 2018 für deutsche Kunden anbieten, wie Bezahlen.de von dem Ableger des spanischen Instituts erfahren hat. Das Mutterhaus hat Instant Payment bereits zum offiziellen Start am 21. November 2017 eingeführt – als eine von fast 90 spanischen Banken. 

Santander Deutschland wartet noch bis zum Sommer 2018, weil die Rahmenbedingungen durch die späte Bereitstellung der Plattform der Eurozahlungssysteme sehr komplex sind, so die Bank gegenüber Bezahlen.de. Eine frühere Verfügbarkeit sei daher nicht möglich gewesen. Für deutsche Santander-Kunden sollen Instant Payment-Zahlungen wohl kostenlos sein und deutlich unter 10 Sekunden dauern. 

Zurückhaltung bei deutschen Banken

Weitere deutsche Banken wollten oder konnten noch keine konkreten Informationen bekanntgeben, ob und wann sie Instant Payment-Überweisungen anbieten. Deshalb hier nur eine kleine Auswahl zum Status Quo (Stand: 12/2017): 

Commerzbank

Für die Commerzbank ist die Einführung von Instant Payment vorstellbar, so die zweitgrößte Bank Deutschlands gegenüber Bezahlen.de. Weiter heißt es dazu: 

"Das Angebot von Instant Payments im Markt befindet sich noch in einem frühen Stadium. [...] Der genaue Zeitpunkt [der IP-Einführung] ist jedoch abhängig von dazugehörigen nutzenstiftenden Dienstleistungen, die für unsere Kunden über die bestehenden Bezahlarten im Electronic Banking hinausgehen müssen. Diese Dienstleistungen müssen sich noch weiter herausbilden und an die Zahlungsfunktionen der Kreditinstitute angebunden werden. [...] Insofern gehen wir davon aus, dass wir in den nächsten Jahren eine kontinuierliche Weiterentwicklung von Instant Payments unter Mitwirkung aller Marktbeteiligten sehen werden und die Zahl der Nutzer graduell ansteigen wird."

comdirect

comdirect-strategie

Die comdirect äußert sich – nicht überraschend – ähnlich wie die Mutter Commerzbank und kann keine weiteren Einzelheiten sowie einen Zeithorizont nennen: 

"Auch wir sehen Instant Payment als große Chance für unsere Kunden und wollen Instant Payment perspektivisch anbieten."

ING-DiBa

"Die ING-DiBa will ebenfalls „Instant Payment“ einführen, konnte aber noch keinen Termin nennen", heißt es zu diesem Institut in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ). Demnach soll diese Funktion kostenlos für die Kunden sein. 

N26

N26 will Sofortüberweisungen einführen, konnte aber ebenfalls noch keinen Starttermin nennen: 

"Instant Payment ist geplant, ein konkretes Datum für den Start können wir derzeit noch nicht benennen."

Targobank

Targobank-hauptverwaltung

Die Targobank will Instant Payment einführen, kann aber noch keine weiteren Aussagen zu Details wie dem Zeitpunkt machen: 

"Wir befassen uns natürlich auch sehr intensiv mit der Thematik Instant Payment („SCT Inst“) mit dem Plan dies auch für unsere Kunden anbieten zu können. Vieles wird vom Go-Live der technischen Instant Payment-Lösung der EZB („TIPS“) im November 2018 abhängen und deren Interoperabilität zur heute bereits existierenden Lösung der EBA Clearing („RT1“)."

Pax-Bank

Die Pax-Bank, die Bank für Kirche und Caritas, will Instant Payment einführen: 

"Unser Rechenzentrum arbeitet an einer Umsetzung, der Einführungstermin ist noch nicht bekannt."

netbank/Augsburger Aktienbank

Die netbank/Augsburger Aktienbank äußert sich zum Thema Instant Payment wie folgt: 

"Wir haben kein konkretes Datum, zu dem wir Instant Payment einführen werden. Das ist eine zusätzliche Bezahlform, die sich erst einmal im Markt etablieren muss. Sender- und Empfängerbank müssen dieses Verfahren anbieten, nur dann funktioniert es. Da es in Deutschland noch quasi keine Anbieter gibt, werden wir uns als kleines Institut nicht in den Vordergrund drängen."

Bank für Sozialwirtschaft

Die Bank für Sozialwirtschaft will bzw. kann sich bei der Einführung von Instant Payment nicht festlegen (Stand: 12/2017): 

"Derzeit bieten wir Instant Payment noch nicht an. Wir stehen in engem Kontakt mit der Bundesbank, die die Infrastruktur für Instant Payment in Deutschland im November 2018 bereitstellen wird. Nach unserer Einschätzung werden die meisten deutschen Banken erst ab Ende 2018/2019 mit der Einführung von Instant Payment beginnen, wenn die Bundesbankinfrastruktur bereitsteht. Wir werden die Entwicklungen weiter beobachten und im engen Austausch mit der Bundesbank prüfen, ob und wann wir Instant Payment einführen werden."

Bildquellen:

Bargeld und Laptop: ID 53071110 © Julia Lazarova | Dreamstime
Überweisungsträger: Deutsche Bundesbank
Paar mit Laptop und Karte: Denis Raev | Dreamstime.com
HVB-Logo: HVB
Sparkassen-Bilder: Sparkassen
Bezahlen mit giropay: giropay.de
Deutsche Bank-Seite auf Tablet: db.com
Logo Santander Bank: Santander
Frau mit Smartphone im Zug: comdirect.de
Targobank-Hauptverwaltung: targobank.de

Beliebte Kreditkarten

  • Kostenlose Kreditkarte – Deutschland-Kreditkarte

    Deutschland-Kreditkarte Classic

    Visa Kreditkarte ohne Jahresgebühr mit bis zu 2.500 Euro Kreditlimit.

    Mehr Infos

  • Onlinekonto.de MasterCard

    Onlinekonto.de Mastercard

    Prepaid-MasterCard OHNE Schufa und mit Girokonto.

    Mehr Infos

Schnellhilfe

Nützliche PDF-Dokumente zum Herunterladen

Unsere Downloaddokumente dürfen Sie gern unter Nennung des Autors (www.bezahlen.de) vervielfältigen, verbreiten und auf Ihre Homepage einbinden.
Die Dokumente und deren Inhalt dürfen jedoch nicht bearbeitet, abgewandelt oder in einer anderen Weise verändert werden.

Umfrageergebnisse - Instant Payment

"Welche Banken Instant Payment anbieten" als übersichtliche PDF-Tabelle – einfach herunterladen.

PDF herunterladen
 
  • GooglePlus
  • WhatsApp