Kann ich Payback auch im Ausland nutzen?

Das Bonusprogramm Payback ist hierzulande sehr weit verbreitet. Doch ist Payback auf die Landesgrenzen beschränkt? Wir klären Sie auf.

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Mit einem Trick sammeln Sie bei Payback auch im Ausland

Inhaltsverzeichnis

  1. Bei welchem Unternehmen kann ich Payback nutzen?
  2. Wo und wann kann ich Payback-Punkte sammeln?
  3. Gibt es Payback auch außerhalb von Deutschland?
  4. Wie komme ich auch im Ausland an Payback-Punkte?
  5. Lohnt sich das Sammeln von Payback-Punkten?
  6. Payback-Punkte sammeln Sie hauptsächlich in Deutschland

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Payback ist das größte deutsche Bonusprogramm und hat eigenen Angaben zufolge insgesamt knapp 30 Millionen aktive Kunden. Zudem kennen acht von zehn Deutschen diese Marke. Die mobile App von Payback wurde bereits über 11,5 Millionen Mal heruntergeladen (Stand: 06/2017). Kein anderes Bonusprogramm in Deutschland ist nur annähernd so erfolgreich. Das liegt auch daran, dass Payback im ganzen Land eine Vielzahl an Partnern hat. In diesem Ratgeber wollen wir Ihnen nun zeigen, wie Sie über einen Umweg auch außerhalb von Deutschland weitere Punkte sammeln können.

Bei welchen Unternehmen kann ich Payback nutzen?

Allein bei den Ladengeschäften liegt die Zahl der Partner bei mehr als 40 Unternehmen, im Online-Handel sind es noch mehr. Für Sie als Kunden entstehen so zahlreiche Möglichkeiten, um online und offline Punkte zu sammeln. Zu den bekanntesten Einzelhändlern in Deutschland, bei denen Sie Ihre Payback-Karte nutzen können, gehören die folgenden:

  • Aral
  • Burger King
  • dm
  • Rewe
  • Galeria Kaufhof
  • Sixt

Auch im Bereich des Online-Handels spielt Payback mittlerweile eine durchaus wichtige Rolle. Wenngleich Sie bei Amazon seit dem 1. Juli 2014 keine Punkte mehr sammeln können, gibt es auch weiterhin viele große Partner im Online-Handel. Dazu gehören allen voran die folgenden Firmen:

Payback Online-Händler

Im Prinzip werden Sie relativ problemlos in vielen Bereichen einen passenden Händler finden, der Ihnen die Möglichkeit bietet, Payback-Punkte zu sammeln. Der größte Online-Händler in Deutschland, Amazon, hat sich allerdings im Jahr 2015 als Partner zurückgezogen. Dennoch finden Sie im Portfolio von Payback zahlreiche Alternativen.

Wo und wie kann ich Payback-Punkte einlösen?

Sie können Ihre Payback-Punkte mittlerweile allen voran auf drei verschiedenen Wegen einlösen:

Payback Punkte einlösen

Grundsätzlich hat Payback dabei ein System entwickelt, bei dem 1 Punkt jeweils einen Wert von 1 Cent hat. Wenn Sie sich für die Einlösung von Payback-Punkten im Handel entscheiden, erhalten Sie entsprechend Gutscheine in einem Gegenwert von 10 Euro je 1.000 Punkte. Mittlerweile können Sie Ihre Punkte, auch in ungeraden Staffelungen, oft auch einfach zum Bezahlen einsetzen. Auch die Bezahlung von Teilsummen mit Payback-Punkten ist möglich. Darüber hinaus stehen Ihnen auch weiterhin Prämien im Payback-Shop (meist liegt hier der Wert allerdings bei weniger als 1 Cent pro Punkt) zur Verfügung. Außerdem können Sie Punkte für die Umwandlung in Partnerprogramme nutzen. Besonders attraktiv ist dabei die Umwandlung in Meilen beim Vielfliegerprogramm Miles & More. Die Umwandlung findet im Verhältnis 1:1 statt. Einlösen können Sie die Meilen dann beispielsweise für einen Hin- und Rückflug in der Business Class. Im Rahmen der Meilenschnäppchen kostet ein solcher, beispielsweise nach Dubai, nur 40.000 Meilen (= 40.000 Payback-Punkte / 400 Euro) plus Steuern und Gebühren. Bei geschickter Einlösung ist der Gegenwert von Payback-Punkten mit Abstand am höchsten, wenn Sie diese in Meilen umwandeln.

Gibt es Payback auch außerhalb von Deutschland?

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Nach dem erfolgreichen Start von Payback in Deutschland hat sich das Unternehmen zu einer größeren Expansion entschieden. In Deutschland ging Payback im Jahr 2000 an den Start. Danach folgte der Marktstart in diesen Ländern:

  • Polen (2009)
  • Indien (2011)
  • Mexiko (2012)
  • Italien (2014)
  • USA (2015, unter dem Namen ‚Plenti‘)

In anderen Ländern ist Payback bislang nicht aktiv. Eine weitere Expansion schließt das Unternehmen allerdings keineswegs aus. Dabei ist auch die Nutzung von unterschiedlichen Produktnamen kein Hindernis. In den USA ist Payback im Jahr 2015 beispielsweise unter dem Namen ‚Plenti‘ gestartet, in allen anderen Märkten dagegen – wie in Deutschland – als Payback.

So groß wie in Deutschland ist Payback bislang allerdings in keinem der anderen Märkte, auch nicht in den USA. Während Payback hierzulande der unangefochtene Marktführer bei den Bonuspunkten ist, fehlt es im Ausland noch an der entsprechenden Marktmacht. Besonders in den USA tut sich das deutsche Unternehmen noch schwer. Dennoch können Sie bereits sehen: Payback spielt nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland eine nicht unbedeutende Rolle (Stand: 06/2017).

Wie funktioniert Payback im Ausland?

Grundsätzlich funktioniert Payback außerhalb von Deutschland ähnlich wie im Inland. Sie können das Mitgliedschaftsprogramm beim Einkaufen im Online- und Offline-Handel nutzen und dabei jeweils Punkte sammeln, die Sie bei denselben Händlern oder im Shop wieder einlösen können. Sie sollten allerdings beachten, dass Payback (und Plenti) weit weniger stark verbreitet ist als in Deutschland. Die Expansion wird getragen vom alleinigen Eigner von Payback, dem US-amerikanischen Kreditkartenanbieter American Express (Amex). Entsprechend liegt der Fokus der Expansion auf den USA, wo American Express unter anderem diese großen Partner gewinnen konnte (Stand: 06/2017):

  • AT&T
  • ExxonMobil
  • Macy’s
  • Chillis
  • Expedia
  • Enterprise Holdings Inc.
  • Hulu (Fernsehnetzwerk)
  • u.v.m.

So wirbt Plenti in den USA für das eigene Programm:

Kann ich mit meiner Payback-Karte Punkte im Ausland sammeln?

Leider heißt das aber nicht, dass Sie von Payback auch im Ausland profitieren können. Die sechs existierenden Payback-Systeme in Europa, Nordamerika und Indien funktionieren jeweils autark. Das heißt konkret: Sie können nicht einfach in Polen oder den USA Ihre Payback-Karte vorlegen und Punkte sammeln. Vielmehr ist die Nutzung von Payback in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen sogar konkret auf das jeweilige Land der Kartenausgabe beschränkt. Es besteht für Sie also keine Möglichkeit – weder offline noch online – Payback-Punkte außerhalb von Deutschland zu sammeln. Auch eine Verknüpfung von Payback-Konten in zwei Ländern ist nicht möglich.

Kann ich mich für Payback in anderen Ländern anmelden?

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Grundsätzlich ist es allerdings möglich, dass Sie sich auch mit einem deutschen Wohnsitz für ein Payback-Programm in einem anderen Land anmelden. In diesem Fall stehen Ihnen allerdings nur eingeschränkte Funktionen zur Verfügung. Auch Schweizer oder Österreicher können sich beispielsweise für das deutsche Payback anmelden. Eine Einlösung von Punkten ist dann allerdings nur bei Galeria Kaufhof oder dm möglich. Zudem können Kontoauszüge nicht per Post angefordert werden. Grundsätzlich müssen Sie bei einer Anmeldung für Payback im Ausland also immer mit gewissen Einschränkungen rechnen, die Sie nicht unterschätzen sollten.

Wie komme ich auch im Ausland an Payback-Punkte?

Trotz der großen Einschränkungen ist es nicht komplett unmöglich, Payback-Punkte auch im Ausland zu sammeln. Das liegt allen voran daran, dass Sie in Deutschland die Möglichkeit haben, eine Kreditkarte von Payback zu beantragen. Dabei haben Sie die Wahl zwischen einer Visa- und einer Amex-Kreditkarte. Beide Karten haben Ihre Vor- und Nachteile, die American Express-Kreditkarte ist aber deutlich mehr verbreitet. Das liegt allen voran daran, dass Sie die Payback American Express-Kreditkarte komplett kostenfrei beantragen können. Diesen Vorteil bietet die Visa-Karte nicht. Zudem kostet die Payback Amex grundsätzlich keine Jahresgebühr – also auch nicht in den Folgejahren, in denen Sie die Kreditkarte haben. Sie dürfen sich also auf eine komplett kostenlose Kreditkarte freuen, mit der Sie im Ausland Payback-Punkte sammeln können.

Wie sammle ich mit der Payback American Express Karte Punkte?

Wenn Sie eine Payback American Express-Kreditkarte im Geldbeutel haben, können Sie mit jeder Zahlung zusätzliche Punkte sammeln. Kaufen Sie bei einem Payback-Partner ein, können Sie die Karte sogar kombiniert nutzen – zum Sammeln der regulären Punkte und zum Bezahlen. Durch die Bezahlung erhalten Sie mit der Payback American Express-Kreditkarte immer zusätzliche Punkte. Dabei wird Ihnen immer 1 Punkt für je 2 Euro Umsatz gutgeschrieben – egal, ob Sie bei einem Payback-Partner einkaufen oder nicht. Auch wenn Sie bei Händlern einkaufen, die nicht zum Payback-Universum gehören, können Sie entsprechend problemlos Bonuspunkte sammeln. Setzen Sie beispielsweise 10.000 Euro im Jahr mit Ihrer Kreditkarte um, erhalten Sie 5.000 Payback-Punkte (Stand: 06/2017).

Funktioniert das Sammeln auch im Ausland?

Bei all den Einschränkungen von Payback im Ausland fragen Sie sich jetzt vermutlich: Klappt das denn auch im Ausland? Die Antwort darauf ist ein klares ja, denn bei der Kreditkarte gibt es keinerlei Einschränkungen. Wenn Sie die Payback American Express-Kreditkarte für Zahlungen im Ausland nutzen, erhalten Sie ohne Wenn und Aber einen Payback-Punkt für je 2 Euro Umsatz. Das gilt sowohl bei Zahlungen im Einzelhandel als auch bei Bestellungen im Online-Handel. Darüber hinaus spielt für das Sammeln von Punkten auch keine Rolle, in welcher Währung abgerechnet wird. Auch wenn Sie in einer anderen Währung als dem Euro bezahlen, sammeln Sie 1 Punkt für je 2 Euro Umsatz. Die Punkte erhalten Sie dabei jeweils für den in Euro von Ihrem Kreditkartenkonto abgerechneten Betrag (Stand: 06/2017).

Sammle ich die Payback-Punkte auch kostenlos?

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Grundsätzlich sammeln Sie die zusätzlichen Payback-Punkte mit Ihrer Amex-Kreditkarte komplett kostenlos. Die Karte hat keine Jahresgebühr und verursacht daher keine regelmäßigen Kosten. Dazu kommt, dass Zahlungen im Euro-Raum generell kostenlos sind. Wenn Sie also eine Zahlung in Euro durchführen, entstehen keinerlei Kosten. Das gilt unabhängig davon, ob Sie im Einzelhandel oder im Online-Handel bezahlen. Auch das Land, in dem Sie bezahlen, spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, dass auch in Euro abgerechnet wird. Das ist selbstverständlich in allen Ländern der Euro-Zone der Fall. Entsprechend sammeln Sie in all diesen Fällen immer einen Payback-Punkt für je 2 Euro Umsatz.

Anders ist die Sache, wenn Sie in einer anderen Währung als dem Euro bezahlen. Bei der Payback American Express-Kreditkarte gibt es eine sogenannte Fremdwährungsgebühr. Diese beträgt 1,99 Prozent des Umsatzes und fällt immer dann an, wenn Sie in einer anderen Währung als dem Euro bezahlen. Sie bezahlen also beispielsweise eine Rechnung über umgerechnet 100 Euro in US-Dollar und müssen dafür 1,99 Euro Gebühren bezahlen. Wirklich lohnenswert ist das nicht, denn für einen Payback-Punkt, der etwa 1 Cent wert ist, bezahlen Sie so 1,9 Cent. Für Zahlungen in Fremdwährungen würden wir Ihnen daher andere Kreditkarten empfehlen. Ideal sind dafür beispielsweise die Santander 1plus Visa Kreditkarte und die Deutschland-Kreditkarte Gold (Stand: 06/2017).

Lohnt sich das Sammeln von Payback-Punkten?

Immer wieder wird auch diskutiert, ob es sich überhaupt lohnt, Payback-Punkte zu sammeln. Die Antwort darauf ist heutzutage recht einfach zu finden. Immerhin erhalten Sie mittlerweile einen ziemlich konkreten Gegenwert für den Aufwand. Sie bekommen je nach Payback-Partner 1 oder 0,5 Punkte pro Euro Umsatz. Diese Punkte können Sie wiederum mit einem Gegenwert von 1 Cent bei zahlreichen Payback-Partnern – auch mit sehr kleinen Mengen an Punkten – einlösen. Sie erhalten demnach einen effektiven Rabatt von 0,5 bis 1 Prozent. Das ist nicht viel, aber zweifelsohne besser als gar nichts. Darüber hinaus können Sie Ihre Punkteausbeute und damit auch den Rabatt noch weiter ausbauen. Dank Papier- und eCoupons erhalten Sie teilweise bis zu 10-fache Punkte und damit auch einen wirklich attraktiven Rabatt von 10 Prozent. Darüber hinaus können Sie dank der Payback American Express-Kreditkarte auch in anderen Bereichen Punkte sammeln (Stand: 06/2017).

Der größte Nachteil von Payback – sowohl im In- als auch im Ausland – ist sicherlich das Datensammeln. Das System Payback beruht darauf, dass Ihre Einkaufsdaten für Marktforschungszwecke ausgewertet werden. Die Payback-Partner nutzen die gesammelten Daten, um das Sortiment oder die Preise zu verändern. Darüber hinaus kann anhand der Daten ganz genau Ihr Einkaufsverhalten analysiert werden. Durch bestimmte Coupons und Aktionen ist zudem eine gewisse Lenkung Ihres Einkaufsverhaltens vorgesehen. Dennoch ist Payback beim Thema Datenschutz noch nie negativ aufgefallen, wodurch für Sie persönlich durch die Nutzung des Mitgliedschaftsprogrammes keine echten Nachteile entstehen.

Payback-Punkte sammeln Sie hauptsächlich in Deutschland

Es ist zwar mit dem Umweg über die Payback American Express-Kreditkarte möglich auch im Ausland Payback-Punkte zu sammeln, die Regel ist das aber nicht. Auch wenn das Unternehmen bereits in andere Märkte expandiert hat, können Sie dort mit Ihrer deutschen Karte (noch) keine Punkte sammeln. Ob sich das irgendwann ändern wird, steht derzeit noch in den Sternen. Wenn Sie Payback aktiv und effektiv nutzen wollen, sollten Sie sich daher für den Moment auf Ihre heimischen Händler konzentrieren – und Ihren Urlaub möglicherweise einfach über Payback-Partner wie Expedia buchen. Für alle anderen Ausgaben können Sie dann mit der Payback American Express-Kreditkarte immerhin noch ein paar Punkte sammeln. Ein netter Rabatt nebenbei ist das allemal (Stand: 06/2017).

Bildquellen:

Karten und Aufzählungen: Bezahlen.de
Payback-Bilder: Payback

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