Verschuldungskoeffizient

Der Verschuldungs-Koeffizient zeigt einem potentiellen Kreditgeber das Verhältnis zwischen dem Fremd- und dem Eigenkapital eines Unternehmens an. Im betriebswirtschaftlichen Sinne spricht man hier auch von der so genannten „betriebswirtschaftlichen Kennzahl“ oder dem „Verschuldungsgrad“.

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Hier gilt eine ganz einfache Regelung:

Je höher der Koeffizient ausfällt, desto schwieriger dürfte es für ein Unternehmen sein, zum Beispiel eine Finanzierung für die Anschaffung neuer Maschinen zu erhalten.

Um eine Finanzierung bewilligt zu bekommen, sind also bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen. Dem potentiellen Kreditgeber sind meist zur Überprüfung Bilanzen vorzuzeigen. Nun ist es an dem Kreditgeber, zu überprüfen, ob der Unternehmer in der Lage sein wird, den zusätzlichen Kredit auch ordnungsgemäß zu bedienen.

Für den privaten Bereich gibt es eine ähnliche Bewertung, welche bei der SCHUFA erfragt werden kann, falls man dies selbst wissen möchte. Hierbei ist es nicht unbedingt wichtig, dass eine Privatperson eventuell schon Kredite aufgenommen hat. Sollte man als Privatier einen Kredit beantragen, so wird die entsprechende Bank eine SCHUFA-Abfrage tätigen und im Rahmen dieser Abfrage auch von diesem Koeffizienten in Kenntnis gesetzt. Allerdings wird für die Vergabe von Krediten auch die Kontoführung im Allgemeinen überprüft. Anhand dieser Kriterien kann der Kreditgeber ersehen, welche Zahlungsmoral ein Kunde hat. Die Vergabe eines Kredites ist also nicht nur von oben erwähntem Verschuldungs-Koeffizienten abhängig.

 
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