Überbelastung

Der Begriff „Überbelastung“ wird in verschiedenen Zusammenhängen verwendet. Vorwiegend kommt er aus dem Bereich der Aktien. In diesem Fall bedeutet eine Überbelastung, dass Anleger mehr Aktien kaufen, als es ihre finanziellen Möglichkeiten zulassen.

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Die Folge dieser Überbelastung ist zum Einen der Anstieg der Kurse und zum Zweiten eine eventuelle zu hohe Verschuldung der Anleger. Immer mehr Investoren kaufen ihre Aktien auf Kreditbasis. Vor allem in den letzten Jahren konnte man bei der Anzahl der Aktienkäufe auf Basis einer solchen Finanzierung einen enormen Anstieg verzeichnen.

Dadurch bläht sich eine Aktienblase (entsteht, wenn zu viele Käufer ihre Aktienkäufe über Kredite finanzieren) immer weiter auf und droht schließlich zu platzen. Ist dies der Fall, so bleiben viele Banken auf Forderungen, die nicht eingebracht werden können, sitzen. Eine Vielzahl der Darlehen, die zum Aktienkauf vergeben wurden, wurde durch inflationäre Preise besichert.

Eine Folge davon ist die starke Zurückhaltung der Banken bei der weiteren Vergabe von Krediten. Der IMF (International Monetary Fund) hat Berechnungen angestellt, demzufolge Aktienkurseinbrüche bis zu 2,5 Jahre andauern und mit Einbußen von etwa 4 Prozent des Bruttoinlandsproduktes verbunden sind.

Aber nicht nur für die Wirtschaft hat das Platzen einer solchen Blase weit reichende Folgen. Durch den Einbruch der Kurse verlieren die Anleger in vielen Fällen sogar ihr gesamtes Hab und Gut und komplette Existenzen sind gefährdet.

 
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