Staatsschulden

Bei den Staatsschulden handelt es sich um die Verschuldung des jeweiligen Landes. Sie ist der Wert für die Gesamtheit aller Forderungen von kreditgebenden Gläubigern an den Staat.

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Hierzulande sind das die gemeinsamen Schulen

- des Bundes,
- der Länder,
- der Kommunen,
- der gesetzlichen Sozialversicherungen sowie
- des Sondervermögens.

Gemessen werden Staatsschulden rein als Nettoschulden. Das bedeutet, dass die Verbindlichkeiten gegenüber den Privaten um die Forderungen des jeweiligen Staates gegenüber den Privaten gesenkt bzw. vermindert werden:

Nettoschulden = Verbindlichkeiten gegenüber Gläubigern - Forderungen an Schuldner

Man unterscheidet die Staatsschulden in

-> interne Schulden, die in der eigenen Landeswährung ermittelt und angegeben werde und

-> externe Schulden, also die Verschuldung, die in ausländischer Währung gemessen wird.

Dabei werden diese Staatsschulden in verschiedenen Messkonzepten erfasst. Einmal werden die Kreditmarktschulden vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht. Hier sind die

- öffentlichen Haushalte angegeben,
- weiterhin der Schuldenstand nach Maastricht-Anforderungen sowie
- der Schuldenstand, wie er umgangssprachlich betrachtet wird.

Eine ganze Reihe verschiedener Kenngrößen zeigt die Höhe sowie die Bedeutung der öffentlichen Verschuldung. Man kann z.B. den Schuldenstand mit den Nettokreditaufnahmen messen.

Starker Anstieg der Staatsschulden auf der Welt

Schon vor, aber auch im besonderen nach der Finanzkrise ab 2007 sind die Staatsschulden weltweit stark gestiegen. Viele Länder sind bereits mit mehr als 100 Prozent ihres jährlichen Bruttoinlandsprodukts verschuldet. In Europa steigen die Staatsschulden in fast allen Ländern. Einzig Deutschland stellt hier eine Ausnahme dar. Neue Staatsschulden wurden in Deutschland zuletzt 2013 aufgenommen. Da gleichzeitig das Bruttoinlandsprodukt steigt, sinkt in Deutschland die Staatsschuldenquote seit wenigen Jahren. Einen ähnlichen Effekt kann man weltweit nur in einer handvoll Ländern beobachten.

 
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