Sicherheitsabschlag

Der Begriff Sicherheitsabschlag wird in mehreren Bereichen in der Finanzwelt verwendet. So findet man ihn beispielsweise in den Bereichen Baufinanzierung, allgemeines Bankenwesen etc.

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Baufinanzierung

Bei einer Baufinanzierung ist der Sicherheitsabschlag der Betrag, der von den Banken angesetzt wird, um den Beleihungswert eines Objektes zu erhalten. Zu diesem Zweck werden die Baukosten und die Baunebenkosten sowie evtl. Mieteinahmen zusammengefasst und um den Sicherheitsabschlag vermindert.

Im Allgemeinen erfolgt eine Reduzierung von 10 bis 20 % vom angemessenen Wert, bei dem es sich meist um den Kaufpreis handelt. Dieser Betrag wird vom Kaufpreis als Sicherheitsabschlag abgezogen.

Im in diesem bereich trifft man ihn auch oft unter der Bezeichnung „Bewertungsabschlag“ oder „Risikoabschlag“ an.

Allgemeines Bankgeschäft

Der Sicherheitsabschlag definiert im Bankgeschäft alle Berücksichtigungen allfälliger Wertänderungen von Instrumenten, die der Kreditsicherung dienen. Zu diesen Instrumenten gehören zum Beispiel Aktien, Verträge von Lebensversicherungen oder Wertpapiere.

Wie jede andere Bank vergibt auch die Zentralbank Kredite. Aus diesem Grund muss sich auch die Zentralbank entsprechend absichern. Um bei befristeten Transaktionen das Risiko für Sicherheiten zu vermindern, ist der Sicherheitsabschlag das geeignete Instrument. Zu diesem Zweck berechnet die Zentralbank grundsätzlich den Wert der Sicherheit als Marktwert und zieht davon einen bestimmten Prozentsatz als Sicherheitsabschlag ab.

Auch die EZB, die Europäische Zentralbank, wendet Bewertungsabschläge an. Diese sind den jeweiligen Merkmalen wie zum Beispiel die Restlaufzeit den jeweiligen Sicherheiten angemessen.

 
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