Scalping

Scalping ist eine Form der Marktmanipulation, die als Ordnungswidrigkeit in Deutschland mit Geldstrafen bis zu 1 Million Euro geahndet werden kann.

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Dabei handelt es sich um ein spezielles Verhalten von Fondsmanagern oder anderen „Börsengurus“, die Aktien von meist kleinen Unternehmen zu besonders günstigen Preisen kaufen, dann Informationen, die zu einer verstärkten Nachfrage führen sollen, verbreiten, um den Preis für diese Wertpapiere innerhalb kürzester Zeit enorm ansteigen zu lassen.

Nachdem die Preise der Aktien in die Höhe geschnellt sind, stoßen die Händler die Wertpapiere schnellstmöglich wieder ab, um die großen Gewinne einzustreichen, bevor man am Markt erkennt, dass die gestreuten positiven Informationen keinen Cent wert sind und die Preise in den Keller gehen.

Viele Anleger sind bereits auf derlei Verhalten reingefallen und haben sich verspekuliert, indem sie auf die positiven Wirtschaftsnachrichten vertraut haben und mussten oftmals große Verluste hinnehmen. Den Anlegern wurde förmlich das „Fell über die Ohren gezogen“.

Daraus leitet sich die deutsche Bedeutung des Wortes „Scalping“ ab: Skalpieren. Am Scalping beteiligt sind neben Fondsmanagern meist auch Wirtschaftsjournalisten oder Herausgeber von Börsenbriefen. Durch diese Marktmanipulation werden Kurse beeinflusst und Anleger in die Irre geführt. Leider lässt sich aber selten eine absichtliche Kursmanipulation nachweisen.

 
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