Overtrading

Overtrading kann mit „Überspekulation“ übersetzt werden und bezeichnet den Kauf von Aktien durch Anleger weit über deren individuelle Verschuldungsgrenze hinaus.

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So ergibt sich auf dem gesamten Finanzmarkt oder auch nur in einzelnen Segmenten durch gewisse Phasen eine durch sachliche Gegebenheiten kaum zu begründende, sehr hohe Nachfrage. Man spricht auch von einer Aktienblase oder dem so genannten Glücksspieleffekt.

Overtrading tritt vor allem bei spontan handelnden, verhältnismäßig unerfahrenen Spekulanten auf und ist im Allgemeinen mit einem hohen Verlustrisiko behaftet. Der Gegensatz zum Overtrading ist das regelkonforme Trading, bei dem sich höchstens in so genannten Drawdown-Phasen Verluste ergeben können. Geraten Anleger jedoch in Zeiten hoher Volatilität in ein Overtrading, kann es zu deutlichen Verlusten durch ein zu hohes Einzelpositionsrisiko oder auch durch eine erhöhte Handelsfrequenz kommen.

Bei den meisten Anlegern gilt vor allem Ungeduld als der Basisfaktor für Overtrading. Dementsprechend sind die richtige Strategie und Handelsgeschwindigkeit für letztendlich erfolgreiche Geschäfte an der Börse unabdingbar. Generell ist Overtrading als Anlagefehler also relativ einfach zu vermeiden. So sollten Marktchancen immer sorgfältig bestimmt werden und Risiko-Strategien einen bewussten Einsatz finden. Weiterhin sollten Risiken wie solche, die durch ein Overtrading entstehen, möglichst vermieden werden, da sie den Erfolg an der Börse deutlich verringern.

 
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