Information, asymmetrische

Ganz allgemein bedeutet der Ausdruck „asymmetrische Information“, dass zwei Vertragsparteien oder Marktteilnehmer nicht über dieselben Informationen verfügen, d.h. dass eine Seite besser informiert ist als die andere.

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Für die schlechter Informierten lohnt es sich in der Regel, den Entscheidungen der (vermeintlich) besser Informierten zu folgen (Herdentrieb), wodurch sich Preisbewegungen auf (Finanz-)Märkten verstärken.

Asymmetrische Information in einem Markt z.B. hinsichtlich der Eigenschaften einer Ware kann dazu führen, dass die schlechter informierte Seite benachteiligt wird. Letztlich kann es sogar zu Marktversagen kommen.

In der Finanz- bzw. Versicherungsbranche bezieht sich der Begriff darauf, dass auf Seiten der Kreditgeber oder Versicherungsgesellschaften in Bezug auf die tatsächlichen Verhältnisse ihrer Kunden immer ein Informationsnachteil besteht. Nur diese wissen genau, wie es um ihr Schadensrisiko oder ihre Bonität steht. Um das Risiko möglichst gering zu halten, wird daher eine Mischkalkulation mit einer Negativauslese als Ergebnis angewandt.

Speziell im Aktienhandel an der Börse bezeichnet "asymmetrische Information" den Zustand, dass die Unternehmensführung immer mehr Informationen über die Rentabilität eines Unternehmens hat als die anlegenden Aktionäre.

 
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