HBCI

HBCI ist die Abkürzung für Homebanking Computer Interface und definiert einen Standard im Bereich Electronic Banking und Selbstbedienung. Entwickelt wurde es von verschiedenen Banken und im Jahre 1996 vom Zentralen Kreditausschuss (ZKA) beschlossen und veröffentlicht.

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Im Jahre 2002 wurde der Standard in FinTS (Financial Transaction Services) umbenannt und im Zuge dessen durch das PIN/TAN-Verfahren und den Einsatz von Signaturkarten ergänzt. Ziel von HBCI ist, die Schnittstelle zwischen dem Bankkunden und einem oder mehrerer Kreditinstitute zu vereinheitlichen und dabei eine Multibankfähigkeit (Bankenunabhängigkeit) zu schaffen.

Grundsätzlich umfasst HBCI also die folgenden 2 Komponenten:

1. Definition mehrerer Sicherheitsverfahren
2. Festlegung entsprechender Geschäftsvorfälle (z.B. Überweisungen, Daueraufträge etc.)

Mögliche Sicherheitsverfahren im Rahmen von HBCI sind:

-> PIN/TAN (auch HBCI+ genannt)
-> Chipkarte (RSA oder DES)
-> RSA-Schlüsseldiskette

Der größten Vorteile des HBCI-Standards sind …

… die Multibankfähigkeit,
… die Präsentationsunabhängigkeit und
… die Anwendungssystemunabhängigkeit.

Somit ist es im Prinzip jedem Programmierer möglich, eine Software auf Kundenseite zu programmieren, die über den HBCI-Standard mit einer Bank kommunizieren kann.

 
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