Hausse, zyklische

Als zyklische Hausse (Hausse = Bullenmarkt = steigende Kurse) werden die Effekte einer Hochphase an der Börse auf die Realwirtschaft beschrieben. Die Auswirkungen ergeben sich aus der Tatsache, dass breite Teile der Bevölkerung mit steigenden Aktienkursen Geld verdienen und dadurch ihr Vermögen mehren.

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Auch wenn die Gewinne noch nicht realisiert sind und die Engagements weiter bestehen bleiben, fühlen sich die Aktienbesitzer reicher als zuvor. Dieser psychologische Effekt führt zu einer Stärkung des privaten Konsums und die Nachfrage nach Vermögenswerten aller Art steigt. Die Privathaushalte kaufen Immobilien, Autos und andere hochwertige Güter und viele dieser Anschaffungen werden über Kredite finanziert. Als Sicherheiten für diese Darlehen akzeptieren die Banken die Aktien, deren Wert sich erhöht hat.

Steigende Börsenkuse stimulieren während der zyklischen Hausse also den privaten Konsum, der wiederum den Unternehmen höhere Umsätze beschert. Die Firmen können mehr Güter produzieren und sie zu guten Preisen an die Verbraucher verkaufen. Zugleich sind Investoren eher bereit, die Aktien der Unternehmen zu kaufen oder ihnen über Anleihen zusätzliches Kapital zur Verfügung zu stellen. Die Entwicklung geht erst zu Ende, wenn die Kurse an der Börse wieder sinken. Dann kann sich die zyklische Hausse umkehren und zu einer zyklischen Baisse werden. Dabei treten dieselben Effekte wie in der Aufschwungphase auf, jedoch mit umgekehrten Vorzeichen.

 
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