Geldmengenwachstum

Das Geldmengenwachstum definiert man als eine Erhöhung der Geldmenge durch die Europäische Zentralbank (EZB). Dabei meint man vor Allem die Erhöhung des Geldmengenbegriffs M3, da hier alle Bestandteile integriert sind.

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Das zentrale Ziel der EZB ist die Gewährleitsung der Preisstabilität im Euroraum. Damit ist gemeint, dass der Anstieg des Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) des Euro-Währungsgebietes unter 2 % gegenüber dem Vorjahr liegen soll. Erreicht werden soll dieses Ziel durch eine 2-Säulen-Strategie, von der die erste Säule das geldmengenwachstum verkörpert. Dabei wird durch die EZB eine Wachstumsrate von M3 (Referenzwert) bekannt gegeben, der als fester Satz gilt und die geldwertstabilität fördern soll. Der erste Referenzwert wurde Ende 1998 bekannt gegeben.

Das Geldmengenwachstum dient als Orientierungshilfe für …

… die Tarifparteien,
… den Staat,
… die öffentlichen und privaten Haushalte,
… die Unternehmen und
… die Kreditinstitute.

 
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