Devisenkurs

Der Devisenkurs gibt im Devisengeschäft den Preis für eine ausländische Währung (Fremdwährung), d.h das Austauschverhältnis zwischen zwei Währungen an. Dieser bildet sich grundsätzlich frei an den Devisenmärkten auf Grund von Angebot und Nachfrage.

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Devisenkurse differenziert man in Kassakurse (Preis für Kassadevisen) und Terminkurse (Preis für Termindevisen) und sie werden in der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) als Mengennotierung festgestellt. Bei dieser Methode wird festgelegt, wie viel ausländische Währungseinheiten für eine oder hundert inländische Währungseinheiten gezahlt werden.

Beispiel:
1 EUR = 1,1240 USD
→ für 1 € werden 1,1240 USD gezahlt

Des Weiteren gilt bei der Mengennotierung aus der Sicht der Banken Folgendes:
Verkauf ausländischer Währung zum Geldkurs
→ Überweisung USD ins Ausland
Kauf ausländischer Währung zum Briefkurs
Überweisungseingang von USD

Um im Kundengeschäft den Privatkunden möglichst einheitliche Kurse bieten zu können und eine Abrechnungsgrundlage zu schaffen, wurde das Euro-Fixing eingeführt, d.h. es werden Devisen-Referenzkurse ermittelt. Demnach melden ausgewählte Kreditinstitute täglich für 8 internationale Währungen marktgerechte Kurse, aus denen die durchschnittlichen Mittelkurs ermittelt und als Geld- und Briefkurs veröffentlicht werden. Zu den 8 Währungen gehören

- US-Dollar
- Japanischer Yen
- Britische Pfund
- Schweizer Franken
- Kanadische Dollar
- Schwedische Kronen
- Norwegische Kronen
- Dänische Kronen

 
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