Auslandsbanken

Als Auslandsbanken werden Geldinstitute bezeichnet, welche die Vermarktung von Bank- und Finanzprodukten in einem Staat übernehmen, die ihren Hauptsitz außerhalb des jeweiligen Staatsgebietes haben.

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In Deutschland unterliegt solch ein grenzüberschreitender Dienstleistungsverkehr der Finanzwirtschaft grundsätzlich der Kontrolle durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), soweit es sich nicht um Geldinstitute handelt, die von einer Aufsichtsbehörde in der Europäischen Union (EU) kontrolliert werden. Andere Finanzdienstleister, vor allem aus der Schweiz und den USA, müssen grundsätzlich eine Zweigestelle in Deutschland eröffnen oder eine Tochtergesellschaft gründen und für diese eine Bankerlaubnis beantragen.

In der Summe hat sich gezeigt, dass ein gewisser Anteil ausländischer Geldinstitute in einem Währungsgebiet eine stabilisierende Wirkung auf das Kreditangebot ausübt. Ausländische Banken können zusätzlich auch durch den Wissenstransfer oder durch eine besser beschaffene Risikoabteilung der heimischen Branche Vorteile bringen. Dies zeigte sich unter Anderem darin, dass die in Deutschland ansässigen Großbanken einen gewissen Anteil an Arbeitsplätzen abbauten, die sich aber per Saldo nur an die in Deutschland ansässigen Auslandsbanken verschoben.

Beispiele für Auslandsbanken in Deutschland:


  • American Express Bank GmbH mit Sitz in London -> Zweigniederlassung in Frankfurt am Main

  • Bank of China mit Sitz in Peking -> Zweigniederlassung in Frankfurt am Main

  • Barclays Bank PLC mit Sitz in London -> Zweigniederlassung in Frankfurt am Main

 
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