Saldo

Der Begriff „Saldo“ ist eine Bezeichnung aus der Buchführung eines Unternehmens, speziell von Kreditinstituten. Er stammt vom italienischen Adjektiv saldo, salda, „fest“ und definiert den Betrag, der sich nach Verrechnung der Soll- und Habenseite eines Kontos ergibt.

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Grundsätzlich lassen sich zwei Arten unterscheiden: Tagessaldo und Abschlusssaldo.

Tagessaldo
Hierbei werden alle Konten aktuell, d.h. taggenau abgeschlossen. Das Kreditinstitut erhält dadurch den aktuellen rechnerischen Kontostand.

Abschlusssaldo
Dieser stellt den rechtlichen Abschluss des Kontos am Ende der Rechnungsperiode dar. Hierbei werden auch Zinsen und Provisionen berücksichtigt. Eine solche Saldofeststellung erfolgt gemäß Handelsgesetzbuch (HGB) mindestens einmal jährlich. In der Praxis gelten meist die folgenden Zeitspannen:

Privatkonten = vierteljährlich
– Firmenkunden = monatlich


Die Kunden sind verpflichtet, ihren Rechnungsabschluss (in der Regel als Kontoauszug) zu prüfen und eventuelle Einwände in der vorgegebenen Frist (innerhalb von 6 Wochen nach Zugang) vorzulegen.

Bei der Verrechnung der Soll- und Habenseite können zwei Ergebnisse entstehen: positiv oder negativ. Übersteigt die Habenseite die Sollseite, dann erhält man einen positiven Saldo. Dieser wird bei Kontokorrentkonten auch als kreditorisch bezeichnet. Bei einem Überschuss auf der Sollseite wird ein negativer Saldo erreicht, d.h. das Konto ist überzogen und somit debitorisch.

Die Salden der Konten (auch Erfolgskonten genannt) fließen in die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) ein. Habensalden werden als Ertrag auf der Habenseite und Sollsalden als Aufwand aus der Sollseite erfasst.

Hinweis: Eine weitere Bezeichnung ist der Disposaldo. Hier ist der Betrag gemeint, der sich aus dem aktuellen Saldo und dem vereinbarten Überziehungsrahmen zusammensetzt.

 
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