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Dutzende Bewerbungen verschickt und noch immer keine Antwort erhalten? Die Suche nach einem passenden Job kann sich manchmal als echte Herausforderung erweisen. Wer diese nicht allein meistern möchte, kann durch eine private Arbeitsvermittlung zum neuen Job gelangen. Was private Arbeitsvermittler genau machen, was sie kosten und welche Finanzierungsmöglichkeiten es gibt, zeigen wir hier.

Neuer Job durch eine private Arbeitsvermittlung – Mit diesen Kosten muss man rechnen

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Eine private Arbeitsvermittlung ist für viele ein Rettungsanker. Erhält man keine Antwort auf seine Bewerbung, es herrscht Funkstille nach dem Bewerbungsgespräch oder es hagelt eine Absage nach der anderen, kann sich Frust bei der Jobsuche breit machen. Bei einigen kann das zu Resignation führen. Dabei gibt es Mittel und Wege, sich bei der Jobsuche unterstützen zu lassen – zum Beispiel von einer privaten Arbeitsvermittlung.

Was ist ein privater Arbeitsvermittler?

Während die Vermittlung von Jobs früher allein in der Hand von Arbeitsämtern lag, sieht dies heute anders aus. Jobsuchende können sich mittlerweile auch an einen privaten Arbeitsvermittler wenden. Dieser verfolgt die gleichen Ziele wie das Arbeitsamt: seinem Klienten einen Job vermitteln. Als Schnittstelle zwischen Arbeitgebern und Jobsuchenden übernehmen private Arbeitsvermittlungen eine wichtige Aufgabe. Wer glaubt, der Arbeitsvermittler würde nur einen Kontakt zum potenziellen Arbeitgeber herstellen, der irrt. Ein guter Anbieter zeichnet sich dadurch aus, dass er seinem Klienten auch dabei hilft, dessen Chancen auf einen Job zu erhöhen. Das kann ganz unterschiedlich aussehen und zum Beispiel bedeuten, dass die Bewerbungsmappe des Jobsuchenden mit allen Unterlagen überarbeitet und optimiert wird. Auch Vorbereitungen auf Vorstellungsgespräche oder auf den Termin in einem Assessment-Center sind möglich. Beides erhöht nicht nur die Chancen, den Traumjob zu erhalten, sondern stärkt auch die Selbstsicherheit des Bewerbers.

Ist man auf der Suche nach einem Job, bedeutet dies meistens, dass die eigene finanzielle Situation nicht gerade rosig aussieht. Umso wichtiger ist es, zu wissen, worauf man sich mit einem privaten Arbeitsvermittler einlässt. Welche Kosten für die Jobvermittlung entstehen, ist eine der wichtigsten Fragen, bevor man sich an einen Jobvermittler wendet. Doch zuerst die gute Nachricht vorneweg: In vielen Fällen muss man die Kosten für die Vermittlung des Arbeitsplatzes nicht aus eigener Tasche bezahlen. Bei der Agentur für Arbeit kann man einen Vermittlungsgutschein für einen privaten Arbeitsvermittler erhalten. Mit diesem kann der Einstieg bzw. Wiedereinstieg ins Berufsleben finanziert werden.

Was kostet eine private Arbeitsvermittlung?

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Möchte man bei der Jobsuche professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, muss man mit Kosten von bis zu 2.000 Euro rechnen. Dieser Betrag kann je nach Anbieter variieren. Bei der Vermittlung Schwerbehinderter sowie Langzeitarbeitsloser können die Kosten höher ausfallen. Um diese Ausgaben nicht allein stemmen zu müssen, ist es sinnvoll, sich nach Fördermöglichkeiten umzuschauen. Die bekannteste ist der Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS).

Welche Unterschiede gibt es beim Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein?

Gutschein ist nicht gleich Gutschein. Ausgestellt werden kann der AVGS sowohl für Coaching und Qualifizierung (AVGS) als auch für die private Arbeitsvermittlung (AVGS MPAV). Prinzipiell besteht kein Rechtsanspruch auf Ausstellung eines Vermittlungsgutscheins. Ausnahmen bestätigen die Regel: Empfänger von ALG I haben nach 6 Wochen Leistungsbezug einen Rechtsanspruch auf Erteilung eines AVGS. In allen anderen Fällen hängt die Bewilligung vom jeweiligen Sachbearbeiter ab.

AVGS MPAV für die private Arbeitsvermittlung:

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Der AVGS MPAV berechtigt dazu, einen privaten Arbeitsvermittler einzuschalten. Sobald man mit Hilfe eines solchen Unternehmens einen Job gefunden hat, kommt die Agentur für Arbeit für die Vermittlungskosten auf. Allerdings muss man zuvor einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein erhalten haben. Außerdem muss die von der privaten Arbeitsvermittlung vermittelte Beschäftigung versicherungspflichtig sein. Damit die Kosten auch tatsächlich übernommen werden, muss es sich bei der gewählten Arbeitsvermittlung um einen so genannten zertifizierten Maßnahmenträger handeln.

AVGS für Coaching und Qualifizierung:

Anders sieht es beim AVGS für Coaching und Vermittlung aus. Dieser berechtigt zu Maßnahmen, welche die Job-Chancen verbessern sollen. Das kann zum Beispiel ein Kurs für Aktivierung und berufliche Eingliederung sein oder aber die Vermittlung von Basiskompetenzen in der Digitalisierung. Auch hier werden die Kosten von der Agentur für Arbeit übernommen – vorausgesetzt, es handelt sich um einen zertifizierten Maßnahmenträger.

Wer kann einen Vermittlungsgutschein erhalten?

Für einen Rechtsanspruch auf einen AVGS müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

  • Es besteht ein Anspruch auf Arbeitslosengeld
  • In den letzten 3 Monaten vor AVGS-Beantragung bestand eine Arbeitslosigkeit von mindestens 6 Wochen
  • Der Antragsteller wurde noch nicht vermittelt

In nachfolgenden Fällen handelt es sich bei der Bewilligung des Vermittlungsgutscheins um eine Ermessensleistung der Agentur für Arbeit. Das heißt, der Gutschein KANN genehmigt werden:

  • Die Arbeitslosigkeit besteht seit weniger als 6 Wochen
  • Der Antragsteller ist aktuell noch in einem Arbeitsverhältnis, wurde jedoch bereits gekündigt
  • Es besteht eine Anspruchsberechtigung auf Arbeitslosengeld II

Welche Vorteile bietet eine private Jobvermittlung?

Eine private Jobvermittlung unterscheidet sich prinzipiell nicht von der Agentur für Arbeit. In beiden Fällen findet ein ausführliches Gespräch statt, in dem ein individuelles Profil erstellt wird. Anschließend bekommt man passende Vorschläge zu Stellenangeboten. Auch sind in beiden Fällen Bewerbungstrainings möglich. Welchen Vorteil bietet also die private Arbeitsvermittlung?

Vor allem dann, wenn man keinen Vermittlungsgutschein für die Begleichung der Kosten für eine private Jobvermittlung erhält, fragen sich viele, warum sie dann überhaupt Geld für eine Dienstleistung in Anspruch nehmen sollen, die bei der Agentur für Arbeit kostenlos ist. Weil der Arbeitsvermittler sein Honorar erst dann bekommt, wenn die Vermittlung erfolgreich war und der Klient einen Arbeitsvertrag unterzeichnet hat, geht man keinerlei Risiko ein. Der "Arbeitsmakler" hat also einen großen Anreiz, einen passenden Job für seinen Klienten zu finden – schließlich hängt davon sein Verdienst ab. Dementsprechend hoch ist die Erfolgsquote privater Jobvermittler. Ein weiterer Vorteil sind die vielen Kontakte zu Unternehmen und Branchen, welche die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Vermittlung erhöhen. Viele Arbeitgeber wissen das Engagement von Arbeitsvermittlern zu schätzen, können sie sich doch ganz sicher sein, dass die freie Stelle und das Profil des Bewerbers perfekt aufeinander abgestimmt sind.

So findet man die passende Agentur

Bei der Suche nach einem passenden privaten Arbeitsvermittler sollte man auf einige Dinge achten. Möchte man die Tätigkeit mit einem Vermittlungsgutschein über die Agentur für Arbeit abrechnen lassen, muss es sich um eine Agentur mit Zertifizierung handeln. Daneben sollte bei der Wahl auf folgende Kriterien geachtet werden:

  • Welche Dienstleistungen bietet der Jobvermittler an?
  • Gibt es Maßnahmen, die mein Bewerber-Profil schärfen und meine Jobaussichten erhöhen können?
  • Wie intensiv ist die Betreuung?
  • Gibt es ein kostenloses Einführungsgespräch?
  • Erhalte ich eine realistische Einschätzung über die Chance, mit meinen Qualifikationen eine feste Anstellung zu finden?
  • Gibt es Arbeitgeber oder Branchen, mit denen die Agentur nicht zusammenarbeitet, beispielsweise aufgrund schlechter Erfahrungen?
  • Wie ist der Umgang mit meinen Unterlagen?
  • Welchen Ruf hat der Jobvermittler bei Arbeitgebern und Bewerbern?
Bildquellen:

Titelbild: pixabay.com | geralt
Time is Money: pixabay.com - geralt
Collage - Menschen & Berufe: Photographerlondon | Dreamstime.com

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