Zahlungsmoral

Als Zahlungsmoral definiert man das Zahlungsverhalten eines Schuldners gegenüber einem Gläubiger. Genauer gesagt meint man damit die Bereitschaft bzw. Zuverlässigkeit des Schuldners zur Einlösung einer fälligen Forderung im Rahmen eines Schuldverhältnisses.

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Diese Moral und Zuverlässigkeit ist allerdings von verschiedenen Faktoren abhängig. So spielten die finanziellen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Schuldners eine enorme Rolle. Diese prüft ein Kreditinstitut bei einer Kreditvergabe beispielsweise an Hand der Kreditwürdigkeit. Da diese für zukünftige Zahlungen häufig nicht hundertprozentig vorhersehbar ist, werden in der Regel entsprechende Sicherheiten zur Absicherung der Forderung herangezogen und verlangt.

Zu dem ist für eine Zahlungsmoral auch der Wille des Schuldners zur Begleichung einer Forderung gefragt. Wenn dieser eine Schulderfüllung ablehnt, ist eine gute Zahlungsmoral nicht gegeben. Da dieser Faktor eher schlecht zu messen ist, bleibt für den Gläubiger stets ein entsprechendes Restrisiko.

Eine schlechte Zahlungsmoral muss aber nicht zwingen ein Ausfall einer Zahlung bedeuten. Oft spricht man auch schon davon, wenn der Schuldner in drastischen Zahlungsverzug kommt. Auch dann liegt bereits eine schlechte und ungünstige Zahlungsmoral vor.

Eine gute Zahlungsmoral ist also dann gegeben, wenn die Zahlungen …
… pünktlich,
… vollständig und
… endgültig
geleistet werden.

 
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