Zahlungsausgleichskonto

Zahlungsausgleichskonten (engl.: settlement account) findet man in der Geldpolitik der Zentralbanken. Darunter versteht man Konten von Geschäftsbanken bei den Nationalen Zentralbanken zur Erfassung von Zahlungsverkehrstransaktionen im Rahmen eines nationalen RTGS-Systems (real-time gross settlement).

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Direktteilnehmer führen also bei den nationalen Zentralbanken ein Zahlungsausgleichskonto, auf dem alle Transaktionen in Echtzeit verarbeitet und ausgelglichen werden. In Deutschland führen demnach alle Geschäftsbanken ein solches Konto bei der Deutschen Bundesbank, die am TARGET2-System (Transeuropäisches Automatisiertes Echtzeit-Brutto-Express-Überweisungssystem) teilnehmen.

In der Regel sollten die Geschäftsbanken darauf achten, dass dieses Zahlungsausgleichskonto am Ende eines Geschäftstages auch ausgeglichen ist. Sollten offen gebliebene Sollsalden vorherrschen, verstehen das die Zentralbanken automatisch als einen Antrag auf Inanspruchnahme der Spitzenrefinanzierungsfazilität.

 
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