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Vollfinanzierung

Der Begriff „Vollfinanzierung“ meint den Bezug von Sach- oder Geldkapital von einem Dritten zur Investition in ein Vorhaben, d.h. ohne den Einsatz von Eigenmittel bzw. Eigenkapital. Genauer gesagt handelt es sich also um eine komplette Fremdfinanzierung.

Im Rahmen einer Vollfinanzierung strömt also Kapital von außen durch einen Kreditgeber (z.B. Kreditinstitut) in ein Unternehmen bzw. in den Besitz des Kreditnehmers. Aus diesem Grund handelt es sich bei einer Vollfinanzierung üblicherweise um eine Kreditaufnahme.

In Deutschland ist in der Regel der Einsatz eines gewissen Anteils an Eigenmitteln erwünscht, wobei in manchen Fällen auch die Vollfinanzierung genehmigt wird. Dabei weist diese Finanzierungsvariante sowohl Vor- als auch Nachteile auf:

1. Vorteile
•    Eigenmittel bleiben verschont
•    größerer Finanzierungsspielraum möglich

2. Nachteile
•    erhöhte Kosten durch Zinszahlungen, Verwaltungskosten etc.
•    Abhängigkeit von einem Dritten (Geldgeber)
•    geringerer Verhandlungsspielraum in der Zukunft bei möglichem Verkauf

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