Verwertungsrate

Bei der Verwertungsrate handelt sich um einen Begriff aus der Finanzbranche, welchen man kurz als „Anteil einer Geldsumme“ beschreiben kann, welcher wiederum bei einer Insolvenz eines entsprechenden Unternehmens dem Gläubiger zugesprochen wird.

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Ganz besonders bei den sogenannten „Leveraged Buy-out“ (= überweigend durch Fremdkapital finanzierte Unternehmensübernahme) kommen Darlehen mit unterschiedlichem Risiko zum Einsatz. Wenn bestimmte Unternehmen oder Firmen den ausstehenden Zahlungen oder anderen Zahlungsverpflichtungen in keiner Weise mehr nachkommen können, dann kann es durchaus passieren, dass sich die Verwertungsrate für die entsprechenden Gläubiger erheblich verringern könnte.

Die Verwertungsquote bezeichnen Bankexperten durchaus als die „Wiedergewinnungsquote“ bei einem speziellen Ausfall des jeweiligen Kreditnehmers.

Weiterhin kann man über die Verwertungsraten sagen, dass sie in der Bankpraxis eine sehr große Bedeutung haben, denn sie sind an der Konditionsgestaltung im Kreditgeschäft maßgeblich beteiligt und haben einen sehr großen Einfluss auf die jeweilige Höhe des Standardrisikokostensatzes (= die durchschnittlich innerhalb eines Jahres erwarteten Risikokosten in Prozent).

Des Weiteren hat die Verwertungsrate den gleichen Einfluss wie die allgemeine Ausfallwahrscheinlichkeit. Beide gelten als unabhängig voneinander.

 
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