Umschuldung

Der Begriff „Umschuldung“ stammt aus dem Kreditbereich und bezeichnet die Ablösung eines bestehenden Kredites durch ein neues Darlehen, das heißt eine Schuld wird mit einer anderen beglichen.

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Vor allem in Niedrigzinsphasen kann der Darlehensnehmer davon profitieren, denn er hat die Möglichkeit, einen zu schlechteren Konditionen abgeschlossenen Kredit durch einen zu günstigeren Konditionen abgeschlossenen Kredit abzulösen, das heißt zu tilgen.

Da es sich bei einer Umschuldung um eine vorzeitige Tilgung eines Darlehens handelt, muss der Darlehensnehmer darauf achten, dass eine solche Sondertilgung auch zugelassen ist. Festgelegt ist dies in den Darlehensbedingungen.

Handelt es sich um eine Zwischenfinanzierung oder Ähnliches, dann ist eine Umschuldung von vornherein geplant und kann ohne Bedenken durchgeführt werden. Diese Form wird häufig in Verbindung mit Bausparverträgen angewandt, da man sich hier relativ günstige Konditionen sichern kann.

Beispiele für das Auslösen von Umschuldungen können sein:

- Umwandlung kurzfristiges Darlehen in langfristiges
- Umwandlung variabler Darlehenszins in Festzins
- Auslauf Zinsfestschreibung (Ablehnung der Darlehensverlängerung seitens des Darlehensnehmers)
etc.

Umschuldung in der Niedrigzinsphase

Durch die extrem niedrigen Zinsen seit 2012 wird die Umschuldung für viele Kreditnehmer immer attraktiver. Die Kreditzinsen liegen mittlerweile teilweise bei nur noch einem Viertel von vor einigen Jahren. Verbraucher, die gerne eine Umschuldung durchführen wollen, sollten sich aber zuerst die genauen Bedingungen ihres existierenden Vertrags ansehen, um einschätzen zu können, ob zusätzliche Kosten anfallen.

 
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