Umlauffähigkeit

Als Umlauffähigkeit definiert man die Fähigkeit von Banknoten, trotz intensiver Nutzung und kleiner Unregelmäßigkeiten in der Beschaffenheit aktiv am Geldverkehr teilnehmen zu können.

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Um diese Fähigkeit festzustellen, gibt es Regelwerke, die Mindeststandards der Umlauffähigkeitsprüfung durch Kreditinstitute etc. formulieren.

Das Geld, welches im Umlauf ist, ist der Belastung durch die vielfache Berührung, dem Knicken und Knautschen während der Benutzung unterworfen. Das hat zur Folge, dass die Geldscheine und auch die Münzen sich abnützen, schmutzig und letztendlich unbrauchbar werden. Der Weg, den ein Geldschein von der Druckerpresse bis zum Schredder zurücklegt, ist weit. Seine Reise beginnt in dem Moment, wenn er die Druckerpresse verlässt und sich auf den Weg zur ersten Station, der Bank, die ihn an ihre Kunden ausgibt, macht. Beim Kunden, seinem neuen Besitzer wandert er im besten Falle in einen Geldbeutel, der ihn vor weiteren Einflüssen schützt. In vielen Fällen wird er aber lose in einer Hosen- oder Jackentasche transportiert, zusammengefaltet oder sogar zusammengeknüllt. Die menschliche Hand kommt jeden Tag mit einer Vielzahl von Gegenständen, die mehr oder minder sauber sind, in Berührung. Diese kleinen oder auch größeren Schmutzpartikel bleiben an der Hand haften. Bei der nächsten Berührung mit dem Geldschein hinterlässt der Besitzer des Geldscheins seine Spuren drauf, auch wenn sie auf den ersten Blick vielleicht nicht ersichtlich sind. Schmutz, Schweiß und mechanische Beanspruchung sorgen für eine Alterung des Geldscheins. Aus diesem Grund und zur Prüfung, ob es sich um echte Scheine und nicht um so genannte „Blüten“, also Falschgeld handelt, werden die Geldscheine in regelmäßigen Abständen, etwa ein bis viermal pro Jahr von der Bundesbank auf ihre Umlaufsfähigkeit geprüft. Dabei wird etwa jeder 13. Schein aussortiert und vernichtet.

 
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