Transmissionsmechanismus, monetärer

Die Folgen der Maßnahmen der Zentralbank in Hinsicht auf die Produktion und die Preise von Finanzgeschäften nennt man monetären Transmissionsmechanismus.

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Das heißt: Die Europäische Zentralbank (EZB) setzt neue Maßnahmen zur Preispolitik von Kreditgeschäften durch. Die daraus entstehenden Auswirkungen bezeichnet man als monetären Transmissionsmechanismus.

Daraus lassen sich dann Statistiken formulieren oder Zusammenhänge errechnen, die in der Geldpolitik von hoher Priorität sind. Somit hat sich ergeben:

Wenn die Zinssätze kurzfristig steigen, fällt ebenfalls kurzfristig die Produktion.

„Kurzfristig“ meint in diesen Fällen einen Zeitraum von circa 2 Jahren. Anschließend klettert die Produktion wieder auf ihren Ausgangspunkt zurück. Selbstverständlich sinken während dieser Zeit auch die Preise. Somit wird die Nachfrage geringer, also lässt die Produktion nach.

 Kaum Nachfrage – kaum Gewinn

Daher lassen währenddessen auch die Preise nach. Steigende Nachfrage, nach den benannten zwei Jahren, sorgt für eine Erhöhung der Produktion und für steigende Preise im jeweiligen Sektor.

Diese kompletten logischen Zusammenhänge bilden einen Mechanismus. Ist eine Gegebenheit in Gang gesetzt, ziehen die anderen Punkte nach. Das alles erklärt den Begriff monetärer Transmissionsmechanismus.

Natürlich beinhaltet dies auch den Umkehrschluss: Erhöht sich die Nachfrage, steigt die Produktion und mit der steigenden Produktion erhöhen sich auch die Preise. Auch hier gibt es einen Mechanismus.

 
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