Terminbörse

Auf einer Terminbörse werden Termingeschäfte abgewickelt. Hierbei handelt es sich um Transaktionen, die erst in der Zukunft erfüllt werden, wobei die Verträge bereits schon in der Gegenwart abgeschlossen sind. Grundsätzlich werden dabei an Terminbörsen Future- und Options-Kontrakte gehandelt.

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Die Anfänge von Termingeschäften reichen bis in die Antike zurück. Die erste Terminbörse, die einen geregelten Handel mit Terminkontrakten durchführte, war der so genannte "Dojima Reismarkt". Dieser entstand in Osaka im ausgehenden 17. Jahrhundert. Die Terminprodukte waren damals Reis und Seide.

Ein erster Ansatz zu einem geregelten Terminhandel fand aber auch in Holland durch die Tulpenzwiebel-Spekulationen von 1634 bis 1638 statt. Im frühen 18. Jahrhundert schließlich waren dann Termingeschäfte in Holland Gang und Gebe. Gehandelt wurde an der Amsterdamer Terminbörse.

Zu den heutigen größten Terminbörsen gehören unter Anderem

- die deutsch-schweizerische EUREX,
- die Chicago Board of Trade (CBoT),
- die Chicago Mercantile Exchange (CME) und
- die London International Financial Futures Exchange (LIFFE).

Allein in den USA gibt es acht große Terminbörsen.

Darüber hinaus existieren in zahlreichen Ländern Terminbörsen, die ausschließlich eine regionale Bedeutung haben. In Deutschland ist dies zum Beispiel die EEX, die European Energy Exchange in Leipzig, sowie die RMX, die Risk Management Exchange in Hannover.

An der CME werden zum Beispiel die folgenden Werte gehandelt:

- der Eurodollar,
- Währungsfutures (zum Beispiel Euro, Yen, Schweizer Franken, oder aber Pfund-Sterling)

An der EUREX werden unter Anderem gehandelt:

- Futures und Optionen auf Aktien,
- Aktienindizes,
- Anleihen
- Optionen auf den DAX

An der EEX werden hingegen beispielsweise gehandelt:

- Strom,
- CO2-Emission,
- Kohle,
- Gas

An der RMX sind die Handelprodukte:

- Schweine,
- Ferkel,
- Kartoffeln,
- Weizen und
- Braugerste.

 
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