TAN

Die Abkürzung „TAN“ steht für „Transaktionsnummer“ und bezeichnet ein Einmalpasswort dargestellt als Zahlencode. Sie wird üblicherweise neben der PIN (Persönliche Identifikationsnummer) im Electronic Banking verwendet.

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In der Regel besteht eine TAN aus sechs Ziffern und wird am Ende eines Zahlungsvorganges wie Überweisungen etc. abgefragt.

Bei den Verfahrenswegen bzw. Arten unterscheidet man die folgenden:

1. einfache TAN

Der Kunde erhält per Post eine Liste mit mehreren TANs, die er für seine Online-Bankgeschäfte nutzen kann. Er kann die Nummern beliebig wählen und muss keinem System folgen. Kurz, bevor die Nummern aufgebraucht sind, bekommt er eine neue Liste zugeschickt.

Nachteil: Betrüger können ebenfalls beliebig aus der Liste wählen und Bankgeschäfte tätigen.

2. iTAN

Das Kürzel „i“ steht für „indiziert“. Auch bei dieser Variante erhält der Kunde eine Liste von der Bank allerdings mit dem Unterschied, dass die TAN-Nummern durchnummeriert sind und somit Positionsnummern aufweisen. Bei jeder Transaktion wird er nun aufgefordert, eine spezielle TAN einzugeben. Dadurch haben Betrüger auch nicht mehr die Möglichkeit, beliebig zu wählen.

Nachteil: Gesamte Liste muss auch unterwegs stets mitgeführt werden.

3. SMS-TAN

In den letzten Jahren immer populärer geworden ist das SMS-TAN Verfahren. Im Rahmen dessen erhält der Nutzer für jede Transaktion eine TAN zur Bestätigung auf sein Mobiltelefon zugesandt. Zuvor muss man der Bank die eigene Handynummer übermitteln, um das Verfahren nutzen zu können.

Nachteil: Zahlungen sind ohne Mobiltelefon nicht möglich.

Diese beiden Varianten sind die am häufigsten genutzten. Des Weiteren gibt es noch

- iTAN mit Captcha (iTANplus) -> vor TAN-Eingabe wird verschlüsseltes Bild angezeigt
- TAN mit Bestätigungsnummer (TAN mit BEN)

Mit TAN-Nummern möchte die Bank sichergehen, dass der Nutzer des Online-Bankings auch der Berechtigte ist. Bisher gibt es allerdings noch keine hunderprozentige Sicherheit.

 
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