Swappolitik

Die Swappolitik umfasst mehrere Operationen zur Geldmengensteuerung. Es findet ein Verkauf von US-Dollar an einheimische Banken durch die Zentralbank statt. Dabei werden ein bestimmter Kurs und ein fester Termin vereinbart, zu dem die Zentralbank die US-Dollar zurück erwirbt.

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Auch die Europäische Zentralbank (EZB) tätigt so genannte Devisen-Swapgeschäfte. Hier erfolgen sie zur Liquiditätsbeschaffung oder auch zur Liquiditätsabschöpfung. Damit erfolgt eine gezielte Geldmengensteuerung. Die Europäische Zentralbank übernimmt Dollar gegen Euro für einen zeitlich begrenzten Rahmen. Dadurch erfolgt eine Liquiditätsbeschaffung. Durch die umgekehrte Variante, die Übernahme von Euro gegen Dollar für einen ebenfalls zeitlich begrenzten Rahmen, erfolgt eine Liquiditätsabschöpfung.

Durch die Swappolitik wird versucht, Geldimporte und genauso auch Geldexporte zu beeinflussen. Dabei wird sich des Swapsatzes als Hilfsmittel bedient. Die Swappolitik ist ein außenwirtschaftlicher Ansatzpunkt der Geldpolitik, durch die eine indirekte Beeinflussung von Geldmenge oder Zins in einer Volkswirtschaft erfolgt. Es erfolgt eine Beeinflussung der Konditionen auf dem Devisenmarkt. Dadurch kann ein nicht erwünschter Devisenzufluss oder Devisenabfluss eingedämmt werden. Durch ein derartiges Ereignis würden sich der Wechselkurs und auch die inländische Geldmenge verändern.

 
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