Stabilitäts-Verzahnung

Die Stabilitäts-Verzahnung, also das wachsame, strenge Auge der Aufsichtsbehörden auf die Aufstellungen der Institute, findet durchaus seine absolute Berechtigung – empirisch erwiesen.

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Der Begriff "Stabilitäts-Verzahnung" kam im Jahre 2000 auf. Unterliegen Banken der Kontrolle der Aufsichtsbehörden, hat die Erfahrung eindeutig gezeigt, dass die Volkswirtschaft keinerlei Sorge über einen finanziellen Zusammenbruch zeigen muss.

In den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) sorgt das 2002 entstandene Gesetz "Sarbanes-Oxley Act" dafür, dass Aufsichtsbehörden die Befugnis erhalten, die Rechnungslegung der Aktiengesellschaften (AGs) zu kontrollieren und zu überwachen.

Voraussetzung für das Funktionieren der Stabilitäts-Verzahnung, also der Kontrolle der Aufsichtsbehörden über die Rechnungslegung von Instituten, ist, dass in den Bilanzen der Institute die Risiken gekennzeichnet sind.

Die Subprime-Krise zeigt, dass Institute existieren, die ihre Risiken an außerbilanzielle Zweckgemeinschaften übertragen. Dies verfälscht eindeutig die Bilanz und verschafft Instituten eine nicht ganz glaubhafte Bilanzierung. Durch die Subprime-Krise entstand der Begriff "Finanz-Alchemie". Diese spöttische Bezeichnung zeigt, wie wichtig die Stabilitäts-Verzahnung ist, denn die Finanz-Alchemie bezeichnet das Umwandeln minderwertiger Finanzprodukte in solche, die im hochwertigen Sektor anzusiedeln sind – und das mit Zauberkunst. Sprich: Unedle Metalle werden durch Alchemie in Edelmetalle umgewandelt.

 
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